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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. Juni 2017.

Basel

Wo die Kunstwerke den Rahmen sprengen

76 Projekte werden an der diesjährigen Art Unlimited gezeigt: Hier sind die Kunstwerke so gross, dass sie kaum in normale Räumlichkeiten passen. Besucher laufen auf Eiern, angemalte Menschen stehen fast regungslos hinter einer Glaswand und irgendwo wird gekocht.

16’000 Quadratmeter Kunst und zwar solche, die die Besucher zum Mitmachen animiert und die Sinne anregt. Hier hört man von jeder Ecke «this is amazing» und «oh, how wonderful».

Die Art Unlimited sprengt den Rahmen und laut Kurator Gianni Jetzer waren die Werke noch nie so politisch, wie sie es in diesem Jahr sind. Aber auch wer sich nicht für den tieferen Sinn der Werke interessiert, hat hier etwas davon.

Gleich nach dem Eingang zeigt das Werk von Otto Piene, ‹Blue Star Linz›, wie gross die Kunst hier sein kann. Immer wieder wird Luft in einen aufblasbaren Stern gepumpt, der sich dann aufbläst.

Weiter hinten im Raum steht ein kleines Haus aus indischen Kochtöpfen. In ‹Cooking The World› thematisiert Suboth Gupta unter anderem das Teilen von Esswaren. Wer sich auch ein Häppchen holen möchte, hat aber Pech gehabt: An dieser Kunst darf man nur mit Reservation teilhaben und die Tische sind bereits ausgebucht – bis zum Ende der Art Basel.

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