Im ‹Café 56› im Kleinbasel kamen zwei Menschen ums Leben. Angeblich eine Racheakt im Drogen-Milieu. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Basel

Verdächtiger der ‹Café 56›-Schiesserei bleibt in Haft

Der Verdächtige der sich einen Tag nach der Schiesserei im ‹Café 56› gestellt hat, bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Dies entschied das Bundesgericht in Lausanne.

Der Verdächtige der Schiesserei, die Anfang März im Kleinbasel in der Erlenstrasse zwei Menschenleben forderte, wird erneut nicht auf freien Fuss kommen. Obwohl dies, beinahe schon einmal so aussah. Damals hatte die Staatsanwaltschaft beim Appelationsgericht Beschwerde gegen diesen Entscheid eingelegt und erreicht, dass der Aufenthalt des Verdächtigen in der U-Haft um 12 Wochen verlängert wurde (Telebasel berichtete).

Fluchtgefahr besteht

Das Appelationsgericht bestätigte nicht nur den dringenden Tatverdacht, sondern bezichtigte den Verdächtigen auch der Fluchtgefahr. Zudem bestehe das Risiko, dass der Albaner bei seiner Freilassung potenzielle Beweismittel vernichten könnte.

Gegen diese Begründung wurde vor dem Bundesgericht Beschwerde eingereicht. Diese wurde nun abgewiesen, schreibt die ‹Schweiz am Wochenende›.

Die Aussage des Albaners er habe sich freiwillig gestellt, um einem Freund die Flucht zu ermöglichen, liess das Bundesgericht nicht gelten. Weiter teilt das Bundesgericht mit, dass es konkrete, ernsthafte Indizien und Hinweise dafür gebe, dass der Albaner an der Tat beteiligt gewesen sei, heisst es in der ‹Schweiz am Wochenende› weiter.

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