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Beitrag in den Telebasel News vom 10. Juni 2017.

Basel

Das neue Nachtigallenwäldeli ist eröffnet

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde am Samstag, 10 Juni das umgestaltete Nachtigallenwäldeli eingeweiht. Es ist «grösser, grüner, heller und sicherer» wie das Bau- und Verkehrsdepartement in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit der Stadtgärtnerei schreibt.

Zwischen dem Zolli und der Heuwaage ist neuer Glanz eingekehrt. Die Arbeiten rund um die Neugestaltung des Nachtigallenwäldelis sind fertig. Das neue Aufenthalts- und Erholungsgebiet wurden am Samstag, 10. Juni 2017 offiziell eröffnet.

Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Johanna Gloor-Bär, Co-Präsidentin Neutraler Quartierverein
Bachletten-Holbein und Unternehmer und Simon Lutz über das Nachtigallenwäldeli und den geplanten Kuppel-Neubau:

(Video: Telebasel)

Die 13 Millionen Franken teure Umgestaltung ist nach den Plänen der Solothurner Landschaftsarchitektürbüros David & von Arx erfolgt. Entstanden sei ein insgesamt 16‘000 Quadratmeter grosser Stadtpark, heisst es in der entsprechenden Mitteilung. «Der frühere Durchgangsort erstrahlt jetzt als vielfältig nutzbare Grünanlage mit hohen Aufenthalts- und Erholungsqualitäten.»

Übersichtsplan neues Nachtigallenwäldli. (Grafik: Stadtgärtnerei Basel)

Mehr Grünfläche

Für die Neugestaltung konnte die Stadtgärtnerei, welche Federführend im Projekt war, die Grünfläche um eine Fläche von 6’500 Quadratmeter vergrösser. Dafür musste ein Gebäude zugunsten des Stadtparks weichen. Zudem soll bald das Parkdeck bei der Heuwaage entfernt werden um den Birsig offen zulegen.  Zudem wurden dreissig Bäume ersetzt und 15 neue gepflanzt. «So erhält der Ort wieder den Charakter des ‹Wäldeli› zurück.»

Fellmuster einer Giraffe

Das erweiterte Wegnetz würde die Wegführung des zoologischen Gartens aufnehmen. Die netzartige Struktur der Wege würde zudem aus der Vogelperspektive wie das Fellmuster einer Giraffe aussehen. Drei neue Stege wurden zusätzlich installiert. Sie verbinden die beiden Parkseiten miteinander und «stellen so sicher, dass die Grünanlage als Ganzes wahrnehmen wird.» Und: Zusätzliche Sitzgelegenheiten würden zum Verweilen einladen.

Das Tiefbauamt nutzte die Gelegenheit, den Hochwasserschutz zu verbessern und die Abflusskapazität des Birsig zu erhöhen. Diese Massnahmen wurden mit gebundenen Mitteln des Tiefbauamtes und Bundessubventionen realisiert.

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