Das Team der Copaca-Bâle Herren gewann die Bronze Medaille. (Bild: Copaca-Bâle )

Schweiz

Beachhandball – schon mal gesehen?

Erstmals startete ein Basler Juniorenteam mit Spielern der Altersklasse U15/U17 gemeinsam in der Kategorie U17 am Beachhandball Masterfinale des Schweizerischen Handball Verband in Emmen. Das Basler Herrenteam konnte gar die Bronze Medaille gewinnen.

Beachhandball ist noch keine bekannte Sportart in der Schweiz und doch lohnt es sich, der spektakulären Sandsportart Beachtung zu schenken. Dieses Video gibt einen kleinen Einblick in die Welt des Beachhandballs:

(Video: Youtube/WeUnleashLife)

Zu den Regeln

Im Beachhandball stehen sich 2 Teams à je 4 Spielern gegenüber. Ein spannender Unterschied zum herkömmlichen Handball machen die Offensive und Defensive Organisation aus. Ist die Mannschaft in der Defensive, sind 3 Spieler am verteidigen und ein Torwart im Tor. Bei einer Offensivaktion geht der Torwart aus dem Spiel und die Mannschaft greift zu 4. an. Für den Torwart kommt der ‹Spezialist› ins Spiel, seine Tore zählen doppelt. Damit auch die Tore der anderen 3 Spieler doppelt zählen, müssen die Angreifer versuchen, mit Schüssen aus einer Pirouette oder dem ‹Kempa-Trick› (Flieger) Treffer zu erzielen.

Für die Beachhandballer ist Fairplay das oberste Gebot, daher darf der Block keinen Körperkontakt zum Angreifer haben. Fouls werden wie im normalen Handball mit Strafen sanktioniert.

Teams aus der Region

Am Beachhandball Masterfinale in Emmen starteten die Copaca-Bâle mit einer U17 Mannschaft und einem Herrenteam. Für das Juniorenteam war es eine Gelegenheit um Erfahrungen zu sammeln. Sie traten gegen gestandene Mannschaften an und belegten zum Schluss den letzten Rang. Die Region Basel aber besitzt aber Perspektiven für eine erfolgreiche Beachhandball-Mannchschaft.

Die Herren des Copaca-Bâle waren dagegen äusserst erfolgreich und konnten im kleinen Final die Bronze Medaille gewinnen. Zum ersten Mal als Schweizer Meister durfte sich das Team von Wasserschloss (Siggenthal) feiern lassen.

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