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Der Telebasel News Beitrag vom 30. Mai 2017.

Basel

«Von dem weiss ich nichts»

Die sozialdemokratische Grossrätin Tanja Soland reagiert auf Telebasel auf den heute in der BaZ erhobenen Vorwurf, die Absegnung der umstrittenen BVB-Million an Frankreich mittels eines Nachtragskredits des Grossen Rates sei ihre Idee. Sie könne sich nicht an eine solche Aussage erinnern.

«Vielleicht habe ich mal nachgefragt, das muss aber schon länger her sein. Ich kann mich nicht erinnern und habe es in den Protokollen auch nicht gefunden. Und dann ging man damit an die Öffentlichkeit und jetzt wird das als meine Idee verkauft und ich habe mehrmals gesagt, dass dem nicht so ist. Und trotzdem wird das so gedruckt», so Soland zu Telebasel.

Im Zentrum der Debatte steht eine E-Mail-Korrespondenz von Tanja Soland mit der BaZ und mit den Mitgliedern der Finanzkommission des Grossen Rates. Tanja Soland hat diese nun öffentlich gemacht: «Mein Mail an die Kommission ging weiter an Journalisten. Und da dachte ich, da können es auch alle haben. Dann wissen alle, was ich wirklich geschrieben habe», betont Soland.

Den Vorschlag eines Nachtragskredits habe sie nie gemacht: «Das ist die Geschichte, die man machen möchte. Hampe Wessels, BVB und ich! Dass ich Wessels nun auf komische Art und Weise retten möchte. Das ist nicht so. Er braucht keine Rettung. Die BVB muss die Million zahlen.»

Es bleibt die Vermutung, dass offenbar Informationen aus einer Kommission des Grossen Rates nach draussen gelangt sind, trotz Kommissionsgeheimnis. Dazu meint Tanja Soland: «Das finde ich tragisch. Ich glaube nicht, dass die Bevölkerung das will. Es ist auch nicht spannend, wenn Leute zu den Medien gehen und Sachen unterstellen. Die Leute sollen hinstehen, dann weiss ich auch wer mein Gegenüber ist.»

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