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Der Telebasel News-Beitrag vom 22. Mai 2017

Basel

Wie gehen Schulen mit hoher Fremdsprachenquote um?

Grösser könnten die Unterschiede nicht sein: Ob Schülerinnen und Schüler Deutsch als Muttersprache haben, variiert in Basel stark von Quartier zu Quartier. Was bedeutet das für die Schulen? Und sind Schulen mit einer hohen Quote an fremdsprachigen Kindern unbeliebter?

Im Schulhaus Wasgenring im Westen der Stadt Basel zählen gerade mal 27% der Schulkinder Deutsch als ihre Erstsprache. Zum Vergleich: Im Sevogel Schulhaus, vier Kilometer weiter, sind es fast 60%. Das schreibt die Basler Regierung in der Beantwortung der Interpellation von SP-Grossrätin Sibylle Benz. Aber was bedeutet das für den Unterricht in diesen Schulhäusern? Wir nehmen einen Augenschein.

Grosses Förderangebot

Im Schulhaus Wasgenring spricht die Schulleiterin von einem grossen Förderangebot für alle Kinder mit Förderbedarf. «Wir haben ja nicht nur fremdsprachige Kinder und das macht die Spanne sehr breit. Mit unserem Förderangebot müssen wir allen Kindern gerecht werden», sagt Patricia Hacker. Dem stimmt auch Sabine Schmidt, Schulleiterin im Sevogel Schulhaus, zu. Auch wenn in ihrem Schulhaus 60% der Kinder auch zuhause Deutsch sprechen, stecken auch sie viel Arbeit in die individuelle Förderung. Denn: «Schwierigkeiten im Unterricht hängen nicht ausschliesslich mit einer hohen Fremdsprachenquote zusammen», so Sabine Schmidt

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