Die Kicker aus dem Ländle haben praktisch keine Chance mehr auf den Ligaerhalt. (Keystone)

Schweiz

FC Vaduz braucht ein Wunder

Nach drei Jahren muss der FC Vaduz den Gang zurück in die Challenge League gehen. Die Liechtensteiner verlieren in Lugano 1:2 und können Lausanne-Sport nur noch theoretisch abfangen.

Nach der Niederlage beträgt der Rückstand von Vaduz auf Lausanne-Sport vor den letzten beiden Runden sechs Punkte und 23 Tore. Nach sportlichem Ermessen ist dies nicht mehr aufzuholen.

Zweiter Abstieg für den Coach

Die Tore für Lugano erzielten Armando Sadiku (16.), der vor einem Jahr mit seinen Treffern den FC Vaduz noch den Ligaerhalt gesichert hatte, sowie Davide Mariani (81.). Das Vaduzer Anschlusstor kam zu spät – Axel Borgmann traf erst in der 92. Minute.

Keine gute Saison hat neben der Mannschaft der deutsche Coach Roland Vrabec hinter sich. Der 43-jährige Nachfolger von Giorgio Contini betreute innerhalb von zwölf Monaten zwei Teams, die den Abstieg zu verkraften haben. Beim deutschen Drittligisten FSV Frankfurt, nach einer desolaten Kampagne spurlos in der Regionalliga verschwunden, stellten ihn die Entscheidungsträger im Frühling frei, in Vaduz bewegte der frühere Assistent von Markus Babbel zu wenig.

Bestes Team hinter Basel

Im Cornaredo von Lugano ist die Gefühlslage eine diametral andere. Die Tessiner sind nach dem Engagement des früheren Europacupsiegers Paolo Tramezzani vom hinteren Bereich an die erweiterte Spitze gestürmt. Seit dem Jahreswechsel gewannen die Bianconeri in 16 Runden 32 Punkte – nur zwei weniger als der Branchenprimus FC Basel. Nun steht die erste Europacup-Teilnahme seit 15 Jahren fest. (sda)

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