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Basel

‹Plätzli gsuecht›: Die Zecken kommen

«Die Zecken sind im Anmarsch», warnt Claudine Thévenon. Insbesondere für den besten Freund des Menschen sind die lästigen Blutsauger ein ernsthaftes Problem. ‹Plätzli gsuecht› zeigt, was man über Zecken wissen muss.

Am besten schützt man seinen Hund vor Zecken, indem man nach einem Spaziergang das Tier zur Seite nimmt und dann sein Fell ausgiebig durchsucht. Zecken halten sich meistens im Wald oder am Waldrand auf. Sie leben zirka 8 Zentimeter über dem Boden auf Grashalmen und in Gebüschen. Läuft ein potenzieller Wirt an ihnen vorbei, lassen sie sich einfach fallen und verbeissen sich im Fleisch.

Doch wie bemerkt eine Zecke, dass ein Hund oder Mensch gerade an ihrem Grashalm vorbei geht? Das Haller’sche Organ ist eine Struktur an den Vorderbeinen von Zecken. Es dient dazu, chemische Verbindungen zu detektieren, die auf die Nähe eines potenziellen Wirtes schliessen lassen. So erkennen Zecken zum Beispiel Körperschweiss oder Atemluft aus 10 bis 15 Meter Entfernung.

Wird man von einer Zecke gebissen, hat das keine sofortigen Ursachen. Nicht einmal den Biss spürt man. Gefährlich wird es erst, wenn die Zecke länger als 12 Stunden festgesaugt bleibt. Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose werden nämlich über die Ausscheidungen des Darmes übertragen. Hundebesitzer sollten ihre Liebsten und auch sich selbst besser zwei Mal kontrollieren, anstatt ein unnötiges Risiko einzugehen.

Ausserdem suchen diese Tiere ein neues Zuhause:

(Bilder: Telebasel)

Haben Sie Lust, eines dieser Tiere zu adoptieren? Melden Sie sich unter 0900 787 820 oder unter www.tbb.ch.

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