Das USB hat noch vor Markteinführung Zugriff auf neue Laborgeräte. (Bild: keystone/ Georgios Kefalas)

Basel

USB neuer Partner von US-Krebsdiagnostik-Unternehmen

Die Pathologie des Universitätsspitals Basel (USB) ist neuer Partner des US-Technologieunternehmens Thermo Fisher Scientific. Neue Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung sollen damit rasch in die Krebs-Diagnostik überführt werden.

Durch die Partnerschaft mit dem US-Laborausrüster werde das Tumorzentrum am USB auf dem Gebiet der Krebsbehandlung entscheidend gestärkt, heisst es in einer Mitteilung des USB vom Mittwoch. Davon profitieren sollen auch Patientinnen und Patienten. Neuste Entwicklungen in der molekularen Begleitdiagnostik würden unmittelbar in die Behandlung von Krebserkrankungen einfliessen.

In der Schweiz erkranken gemäss Mitteilung pro Jahr rund 35’000 Menschen an Krebs. Der schnellen und präzisen Diagnosestellung käme im Rahmen der personalisierten und gezielten Behandlung von Krebserkrankungen eine grosse Bedeutung zu.

Mit der vorerst auf drei Jahre festgelegten Partnerschaft hat das USB noch vor Markteinführung Zugriff auf neue Laborgeräte, wie zu erfahren war. Ausserdem arbeite man in der Forschung zusammen, und das USB sei für praxisorientierte Schulungen zuständig. Zudem schliesse die Partnerschaft eine Zusammenarbeit mit zahlreichen biomedizinischen und pharmazeutischen Firmen mit ein.

Thermo Fisher Scientific plant weltweit voraussichtlich fünf molekulare Kompetenzzentren, wie es weiter hiess. Die Pathologie des USB habe als erste Institution einen Zuschlag erhalten; als einziger Kompetenzzentrum-Partner in der Schweiz.

(sda)

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