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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Mai 2017.

Basel

Fondation Herzog gewährt Einblick in ihren Foto-Schatz

Eine der weltweit grössten Sammlungen historischer Fotografien soll vermehrt der Öffentlichkeit zugänglich sein. Peter und Ruth Herzog zeigen in ihren neuen Räumlichkeiten an der Leimenstrasse ein paar Kostproben aus ihrem Fundus.

Die Privatsammlung umfasst rund 300’000 historische Fotografien und gehört damit zu den weltweit grössten ihrer Art. Manche Bilder aus der Fondation Herzog waren schon in mehreren Museen zu sehen. Nun aber wird der Spiess umgedreht: Die Stiftung stellt in ihren neuen Räumlichkeiten eine eigene Ausstellung auf die Beine – und macht das Museum zum Thema.

Der Sammler Peter Herzog möchte damit seine Schätze einem breiteren Publikum näher bringen. «Die Fotografie ist etwas für alle. Es ist ein sehr demokratisches Medium». Unter dem Titel «Die Sammlung Herzog und die Basler Museen» zeigt er etwa Porträts von schottischen Fischern, den offenen Birsig in Basel und Eindrücke von Expeditionen nach China aus dem 19. Jahrhundert. Dabei ist jede Bilderserie einem der grossen Basler Museen gewidmet. Noch bis am 24. Juni sind die Exponate aus dem Bilderfundus an der Leimenstrasse 20 zu sehen.

Das ist aber noch längst nicht alles: Längerfristig sollte die Sammlung auch online abrufbar sein. Möglich macht dies das Stararchitekten-Duo Herzog & de Meuron. Die beiden haben die Fotosammlung vor zwei Jahren erworben und in einer gemeinnützige Stiftung gesichert. Wie Pierre de Meuron erklärt, war es das Ziel, die Sammlung als Ganzes in Basel zu erhalten. Nun ist eine Inventarisierung und Digitalisierung im Gange. Diese soll bis 2019 teilweise abgeschlossen sein.

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