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Der Telebasel News Beitrag vom 1. Mai 2017.

Basel

Knapp 2’000 Personen an 1.Mai-Demo in Basel

Traditionell zum Tag der Arbeit findet ein Demonstrationszug durch Basel statt. Die Gewerkschaften demonstrieren in diesem Jahr unter dem Motto ‹Gemeinsam Kämpfen - für eine starke AHV!›. Knapp 2'000 Personen haben am Montag trotz Regenschauern am Umzug teilgenommen. Themen waren die Altersvorsorge sowie die Fremdenfeindlichkeit. In Zürich hingegen kam es zu Zwischenfällen und Sachbeschädigungen.

Die Demonstrierenden zogen mit Fahnen und Transparenten vom Messe- zum Barfüsserplatz. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Mittleren Brücke führte die Route in diesem Jahr über die Wettsteinbrücke. Dabei behinderte die Demonstration immer wieder kurz den Verkehr.

Schwarzer Block beansprucht Spitze

Angeführt war die Demonstration vom Revolutionären Bündnis. Dieses hatte im Vorfeld die Spitze des Zuges «beansprucht» und Kritik am «rot-grünen Establishment» geäussert. Mit etwas Abstand folgten die Gewerkschaften und die linken Parteien als Organisatoren. Daneben marschierten etwa auch zahlreiche Immigrantengruppen mit. In Basel-Stadt ist der 1. Mai ein Feiertag.

An der Kundgebung auf dem Barfüsserplatz sprachen unter anderen vpod-Generalsekretär Stefan Giger und der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck. Letzterer prangerte etwa die bewusst geschürte Verunsicherung der Menschen an. Im Anschluss an die Reden startete ein 1.-Mai-Fest mit Livemusik.

250 Teilnehmer in Liestal

Für den Nachmittag hatte der Gewerkschaftsbund Baselland zusammen mit einem 1. Maikomitee zur 1.-Mai-Feier in Liestal geladen. Diese lockte gegen 250 Teilnehmende auf den Zeughausplatz, wo unter anderen der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth eine Rede hielt. Themen darin waren Fremdenfeindlichkeit und die ungleiche Verteilung des Vermögens. (sda)

Petarden und Sprayereien in Zürich

Ganz anders sieht die Situation an der Limmat aus: Dort versammelten sich rund 12’000 Demonstranten auf dem Helvetiplatz für den Umzug in Richtung Innenstadt. Kurz nach dem Mittag traf der Umzug auf dem Sechseläutenplatz ein. Dort nahmen auch rund 500 teils vermumte Personen am Anlass teil, die die Polizei der linksautonomen Szene zuordnet.Die Vermumten zündeten in der Folge Knallkörper und Petarden. Entlang der Umzugsroute enstanden mehrere Sachbeschädigungen durch Farbanschläge und Sprayereien. Bereits in der Nacht auf vergangenen Sonntag wurde die UBS-Filiale in der Europaallee Opfer eines Farbanschlags von Unbekannten.

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