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Der Telebasel Sport Beitrag vom 22. April 2017. 3

Basel

RTV erzwingt Finalissima

Die Handballer vom RTV Basel haben auch das zweite ihrer drei Endspiele für sich entscheiden können. Mit 28: 24 setzten sich die Spieler von Coach Silvio Wernle gegen GC, den Leader der Abstiegsrunde, durch.

Dieser Sieg bedeutet für die Mannschaft, dass es am nächsten Mittwoch zu einer Finalissima um den Barrage Platz gegen den TSV Fortitudo Gossau kommt. Wem in dieser Partei ein Unentschieden reichen wird, kommt morgen heraus. Zurzeit liegt der RTV einen Punkt vor den Gossauern, die allerdings eine Partie weniger auf dem Konto haben. Diese spielen sie am Sonntag gegen den TSV St. Otmar St. Gallen. Dabei ist davon auszugehen, dass die Gossauer dieses auch gewinnen werden und den Baslern am Mittwoch somit nur ein Sieg reichen wird, um die Barrage gegen Stäfa zu erreichen.

Das es überhaupt so weit kommt, haben die Basler dem Sieg heute gegen GC zu verdanken. Trotz des Sieges ist der Trainer Silvio Wernle aber noch nicht ganz glücklich. Das Spiel war aus seiner Sicht zu nervenaufreibend.

So ein Time-Out gehört halt zu einem wichtigen Spiel. Wie wichtig es war, weiss Simon Wittlin, der auf diese Saison hin von GC zurückgeholt wurde.

Einer, der die Wichtigkeit dieses Spiel ebenfalls verstanden hat, ist der Torhüter Sebastian Ullrich. Er zeigt nicht nur ein tolles Spiel mit mehreren Paraden, sondern peitschte die Mannschaft das ganze Spiel nach vorne und bejubelte jede gelungene Aktion des Gastgebers.

Wichtig für diesen Sieg waren auch die zahlreich erschienenen Fans. Sie sorgten für tolle Stimmung, was auch den beiden Spielern nicht verborgen blieb.

Am Mittwoch steigt die so wichtige Partie gegen Gossau. Das letzte Spiel der Abstiegsrunde gegen den direkten Gegner um den Barrage-Platz. Ein Sudden-Death-Spiel mit einem glücklichen Sieger, der die Chance erhält, die Klasse zu halten und einem Verlierer, der den Gang in die Unterklassigkeit antreten muss. Das noch dazu im heimischen Rankhof.

Für Sportfans aus emotionaler Sicht eine der grössten Affichen, die es gibt. Aus nüchterner Sicht betrachtet, gibt es für die Basler aber einen Hacken. Die Gossauer sind so etwas wie der Angstgegner des RTVs, zumindest in dieser Saison. Ganze neun ihrer insgesamt 18 geholten Punkte in dieser Saison bekamen die Gossauer von den Realturnern. Beinahe das Maximum, wäre da nicht ein Unentschieden dabei gewesen. Das letzte Spiel ging aus Basler Sicht sogar kläglich verloren. Doch im Alles-oder-Nichts-Spiel zählt nicht, was war, sondern was ist. Diese Einstellung lebt der Trainer vor und viele sollten seinem Beispiel folgen.

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