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Der Telebasel News Beitrag vom 14. April 2017.

Baselland

Meister Lampe ist zurück auf Baselbieter Feldern

Vor zehn Jahren war es schlecht um ihn bestellt: Auf den Baselbieter Feldern waren kaum Hasen zu finden. Das Projekt ‹Hopp Hase› wollte den Lebensraum der Tiere wieder so gestalten, dass sie überlebensfähiger sind - mit Erfolg.

Landmaschinen, Nässe und Raubtiere können das Leben eines Feldhasen schon nach wenigen Wochen beenden. Gerade die Jungtiere haben es schwer. In den ersten Wochen liegen sie im Gras, bewegen sich kaum und warten darauf, dass sie gross genug sind. Genau dieser Zeitpunkt ist kritisch, dann sind die Jungtiere eine leichte Beute für Raubtiere.

Das Projekt ‹Hopp Hase› führte in Zusammenarbeit mit den Bauern verschiedene Massnahmen ein – zwei erwiesen sich als besonders erfolgreich. «Wenn die Bauern entlang des Randes ihrer Felder eine Brache wachsen lassen, können sich die Junghasen darin verstecken», sagt Geschäftsführer Darius Weber. Eine Brache ist ein Stück Land am Rande des Feldes, das mit Wildpflanzen besät wird und dann während sechs bis acht Jahren in Ruhe gelassen wird. Die zweite Massnahme zeigt sich bei der eigentlichen Bewirtschaftung des Feldes, erklärt Weber: «Werden die Samen weniger dicht gesät, ist das Feld für die Hasendame zugänglich.» Dort kann sie dann ihre Jungen ablegen.

Nicht zuletzt wegen diesen Massnahmen hat es heute in der Region Laufen etwa fünfmal mehr Hasen als noch vor zehn Jahren. Man könnte also sagen, dem Sinnbild von Ostern geht es wieder gut.

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