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Telebasel ‹Gsund› vom 11. April 2017.

Basel

Brustkrebs: Gefahren und Therapie

Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Frau ein Schock. In der Schweiz erkranken jährlich etwa 5‘700 Frauen daran. Dank den Fortschritten der letzten Jahre, können bis zu 80% der Erkrankten längerfristig geheilt werden.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Fachleute unterscheiden 2 Arten von Brustkrebs, einerseits wenn er von den Milchgängen ausgeht, andererseits wenn er in den Drüsenläppchen entsteht. Das Brustkrebs-Risiko steigt nach dem 50. Lebensjahr deutlich an, jedoch sind trotzdem 20% aller Patientinnen zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.

Prävention und Früherkennung

Je früher man den Brustkrebs entdeckt, desto einfacher ist die Behandlung und die Überlebenschancen sind höher. Gewisse Risikofaktoren stehen in Verbindung mit dem persönlichen Lebensstil, andere lassen sich nicht beeinflussen.

Hier einige Risikofaktoren:

  • Alter über 50 Jahre
  • Weitervererbung durch Verwandte ersten Grades
  • Einfluss von Hormonen
  • Strahlentherapien
  • Übergewicht
  • Alkohol und Rauchen

Symptome, welche an der betroffenen Brust auftreten können:

  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Grössenunterschied der Brüste
  • Entzündungen der Brustwarze
  • Schmerzloser Knoten oder eine Verhärtung

Therapie

Die Behandlung bei Brustkrebs wird individuell geplant. Je nach Eigenschaften des Tumors wird zwischen einer Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, antihormonellen Therapie oder zielgerichteten Therapie entschieden. Oft werden verschiedene Arten miteinander kombiniert.

Mammografie

Im Kanton Basel-Stadt werden Frauen ab 50 Jahren zum Mammografie-Screening eingeladen. Dabei geht es darum, den Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Die Mammografie ist eine spezielle Röntgenaufnahme der Brust, im Bild werden die kleinsten Tumore sichtbar.

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