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Die Telebasel News vom 8. April 2017 zum Thema.

Basel

Wo sich Fasnacht und Kunst treffen

Was darf die Fasnacht und wo sind ihre Grenzen? Diese Frage stellten sich mehrere Künstler. Die Ergebnisse zeigt nun die Ausstellung ‹Feldexperimente: Basler Fasnacht› im Rahmen der Basler Dokumentartage.

Was hier gezeigt wird, ist ein etwas anderer Blick auf die Basler Fasnacht. Kurator Benedikt Wyss lud Künster aus der ganzen Welt ein, sich mit ihrer Kunst der Fasnacht anzunähern. «Ich gab ihnen die Carte Blanche und stellte ihnen die Frage, was die Fasnacht soll, darf und kann», sagt der Kurator. Die Fasnacht werde hier in einem neutralen Rahmen betrachtet, fern ihrer ursprünglichen Umgebung.

Unter den ersten Gästen tummelten sich auch einige Fasnächtler. Ihnen gefiel das Spiel mit den Grenzen und die künstlerische Annäherung an ihre Fasnacht: «Hier zeigt sich die Fasnacht aus der Sicht von Personen, die nicht unbedingt mit ihr aufgewachsen sind», sagt etwa Rolf Wolfensperger, der während der ‹drey scheenschte Tääg› die Larve der ‹Schineblooser Waggis› trägt. Auch wenn die Strassenfasnacht anders aussieht, sei diese Ausstellung sehr fasnächtlich.

Die zeitgenössische Kunst wird hier mit historischen Artefakten und Requisiten vergangener Sujets vereint. So etwa steht mitten im Raum ein mit Larven der ‹Alten Stainlemer› gefülltes Gummiboot, das sie 2016 durch den Cortège zogen. «Die Kreativität, die hier zusammenkommt, passt zu unserer Basler Fasnacht», sagt Guggen-Mitglied Emanuel Malsbender.

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