Das Amt für Wald empfiehlt Vorsicht beim Picknick-Feuern im Wald. (Symbolbild: Pixabay)

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Waldbrandrisiko: Vorsicht beim Feuern

Der Frühling hat begonnen - und schon kommt es zu Waldbränden. So zum Beispiel vergangene Woche in Häfelfingen. Der Auslöser war wohl ein nicht vollständig gelöschtes Picknick-Feuer. Das Amt für Wald beider Basel macht auf das Brandrisiko bei Feuern im Wald aufmerksam.

Der Brand in Häfelfingen zeige, dass das Risiko für Waldbrände immer und überall vorhanden sei, so das Amt für Wald. An Pflanzenteilen führe Feuer, ob ober- oder unterirdisch, zuerst zu einer Erwärmung, dann zur Austrocknung, zum Glimmen und schliesslich setze es auch vorher grüne Äste oder Wurzeln in Brand.

Nicht nur die geringen Niederschlagsmengen im ersten Quartal, sondern auch Altgrasbüschel, trockenes Herbstlaub und Totholz führen zu günstigen Voraussetzung für das Entstehen und die Ausbreitung von Brandherden.

Da auch in den kommenden Wochen voraussichtlich schönes und trockenes Frühlingswetter herrscht, steigt die Waldbrandgefahr weiter. Das Amt für Wald beider Basel ruft dazu auf, mitzuhelfen, Waldbrände zu verhindern und gibt Tipps:

Brand verhindern

  • Prüfen Sie, ob Ihr Anlass im Wald oder am Waldrand wirklich ein Feuer braucht.
  • Feuern Sie nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen. Mitgebrachte Gartengrills sind kein Ersatz.
  • Teilen Sie Ihr Feuer mit anderen, verzichten Sie auf das eigene kleine Feuer, wenn die Feuerstelle bereits besetzt ist. Nutzen oder errichten Sie vor allem keine improvisierten Feuerstellen.
  • Werfen Sie Raucherwaren und Streichhölzer nicht achtlos weg.
  • Verzichten Sie bei starkem Wind, hoher Temperatur, oder bei dürrem Gras in der Nähe, auf das Anzünden eines Feuers.
  • Löschen Sie Feuer und Glutreste vor dem Verlassen der Feuerstelle ausgiebig und vollständig mit Wasser.

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