Der Mann der im Café 56 bei einer Schiesserei lebensgefährlich verletzt wurde, ist nun nach Albanien ausgeschafft worden. (Bild: keystone)
Basel

Schiesserei im Kleinbasel: Überlebender ausgeschafft

Bei der Schiesserei im Kleinbasel vom 9. März verloren zwei Menschen ihr leben. Ein dritter Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Der Überlebende kam nach seinem Spitalaufenthalt in Ausschaffungshaft und ist nun nach Albanien abgeschoben worden.

Dies berichtete die ‹Tageswoche› am Freitag, 31. März 2017. Gegen den Mann soll eine Einreisesperre vorliegen. Dies fanden die Ermittler heraus, nachdem er am 17. März aus dem Spital entlassen worden war. Die Einreisesperre gelte für den gesamten Schengenraum und ist noch bis ins Jahr 2022 rechtskräftig.

Der Albaner wollte gemäss Recherchen der ‹Tageswoche›, in Deutschland Asyl beantragen und habe laut eigenen Aussagen, die Schweiz nur als Transitland benutzt. Die Richter hielten diese Behauptung jedoch für unglaubwürdig, da er sich drei Tage nach seiner Einreise in die Schweiz immer noch hier aufhielt.

Nun hat man den Mann nach Albanien ausgeschafft, wie das Sicherheits- und Justizdepartement auf Anfrage der ‹Tageswoche› bestätigte. Die Basler Staatsanwaltschaft gibt zurzeit keine Auskunft zu weiteren Erkenntnissen der Ermittler.

Die bisherige Berichterstattung in den Telebasel News zur Schiesserei im Kleinbasel: 

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