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Der Telebasel News Beitrag vom 30. März 2017.

Basel

25 Millionen für sichere Velowege

Der Kanton Basel-Stadt soll 25 Millionen Franken für einen Veloring ausgeben. Am 21. Mai 2017 stimmen Basler und Baslerinnen darüber ab. Das Pro-Komitee erklärt, weshalb es soviel Geld für sichere Velowege benötigt.

Die Velostadt Basel soll für noch sichere Wege sorgen. Am 21. Mai stimmen Basler darüber ab, ob sie einem Kredit von 25 Millionen Franken zustimmen. Mit geschätzten 8 Millionen Franken macht der grösste Teil des Kredits eine neue Velo-Verbindung entlang den Bahngeleisen zum Basler Zoo aus. Die Befürworter erklären, dass so ein Veloring rund um die Stadt entstehen könnte, der sowohl wichtige Arbeits-Gebiete verbindet, wie auch Schulen, Bahnhöfe, Freizeitanlagen oder Parks.

Breite Unterstützung

Dem Ja-Komitee gehören Politiker aus SP, Grünem Bündnis und Grünliberalen, sowie von CVP und FDP an. Dir Organisationen VCS beider Basel und WWF Region Basel sind für diesen 15-Millionen-Kredit, ebenso wie Pro Natura Basel, Ökostadt, Ärzt/innen für Umweltschutz, Umverkehr und der Verein Pro Velo. Deren Präsident David Wüest sagt: «Die Sicherheit ist das Hauptargument.»  Zudem würden die Haupt-Verkehrsachsen vom Veloverkehr entlastet, sind die Befürworter überzeugt. Verglichen mit früheren Projekten seien die Kosten für den Veloring «moderat», so Wüest Er denkt dabei beispielsweise an den Rheinuferweg bei der Novartis, den der Grosse Rat damals mit 28 Millionen Franken einstimmig finanzierte.

Bürgerliche mehrheitlich dagegen

Der geplante Veloring ist umstritten. Der Basler Grosse Rat hiess das Projekt gut und stimmte dem Kredit zu. Mehrere Wirtschafts- und Verkehrsverbände sowie bürgerliche Parteien ergriffen darauf das Referendum gegen diesen Grossrats-Beschluss, weil sie eine Ringstrasse für Velofahrende nicht als zielführend erachten.

Der Telebasel Talk vom 26. Januar 2017 mit David Wüest-Rudin und Heiner Vischer.

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