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Bändli-Knatsch in Liestal: Der Telebasel Report vom 15. Februar 2017

Baselland

Nur halb so ‹easy› kamen Teenies an Alkohol

Der Bändeli-Knatsch sorgte für heftige Diskussionen im Vorfeld der Liestaler Fasnacht. Gut einen Monat danach zieht die Stadt Liestal Bilanz: Sie fällt positiv aus, doch Optimierungspotential bleibt.

Die Stadt Liestal wollte mit der neuen Massnahme den Alkoholkonsum der Jugendlichen an der Fasnacht einschränken. Grund dafür war das schlechte Abschneiden bei Alkohol-Testkäufen an der letzten Fasnacht. 2016 hätten minderjährige Testkäufer sämtliche Cliquen-Keller, Beizen und Verpflegungsstände an der Fasnacht abgeklappert und Spirituosen bestellt. Das ernüchternde Ergebnis: 34 Tests – 34 mal durchgefallen.

Mit der Bändeli-Aktion wollte die Stadt Liestal auf das miese Abschneiden reagieren. Teenager konnten beim Blauen Kreuz nach Vorzeigen eines gültigen Ausweises freiwillig ein Bändeli beziehen. Eins für 16-Jährige, eines für 18-Jährige. Den Jugendlichen entfällt somit das lästige Ausweis-Zeigen in den Kellern, den Wirten wird die Prüfung vereinfacht.

Nur zum Teil positive Bilanz

Auch an der diesjährigen Fasnacht wurden wieder Testkäufe durchgeführt – im Vergleich zum letzten Jahr waren die Ergebnisse viel besser, rund 60 Prozent der getesteten Keller, Beizen oder Stände hielten sich an den Jugendschutz.

Gemäss Mitteilung der Stadt zogen auch die Gastronomen eine positive Bilanz.

Bändeli-Knatsch in Liestal:

Der Telebasel News Beitrag vom 17. Februar 2017.

Liestal: Stadt zieht positive Bändeli-Bilanz:

Der Telebasel News Beitrag vom 28. März 2017.

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