Nun läuft eine Untersuchung des FBI gegen eine mögliche Absprache Trumps mit Russland. (Bild: Keystone/AP Photo/Alex Brandon)

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FBI untersucht mögliche Absprachen von Trump mit Russland

Die US-Bundespolizei FBI untersucht mögliche Absprachen zwischen dem Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump und Russland. Das teilte FBI-Chef James Comey am Montag, 20. März 2017, in einer Anhörung durch das Repräsentantenhaus in Washington mit. Ausserdem bestätigt das FBI, dass es keinerlei Belege für einen vermeintlichen Lauschangriff auf den heutigen Präsidenten Donald Trump durch seinen Vorgänger Barack Obama gab.

Bislang war nur in den Medien darüber spekuliert worden, dass die seit Monaten laufenden FBI-Untersuchungen zu den mutmasslichen russischen Hackerangriffen während des Wahlkampfs auch die möglichen Verwicklungen des Trump-Teams einbeziehen könnten.

Es war nun das erste Mal, dass diese Ausweitung der Untersuchungen offiziell bestätigt wurde. Comey sagte, er habe für diese Mitteilung die Erlaubnis des ihm übergeordneten Justizministeriums erhalten.

Diese Geschichte sei eine ‹Fake-News›, twitterte Trump am Montag.

Trump twitterte den ganzen Tag zu diesem Thema weiter:

Für ihn ist das eine Hetzerei der Demokraten:

In den Untersuchungen zu den mutmasslichen russischen Hacker-Aangriffen während des Wahlkampfs gehe es auch um die «Art von irgendwelchen Verbindungen» zwischen Mitgliedern des Trump-Teams und der russischen Regierung.

Dabei werde der Frage nachgegangen, ob es irgendwelche Koordination zwischen Trump-Mitarbeitern und den versuchten russischen Einmischungen in den Wahlkampf gegeben habe, sagte Comey vor dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses.

Obama hat Trump nicht abgehört

Er habe keinerlei Informationen, welche Trumps Anschuldigung unterstützten, erklärte der FBI-Direktor. Trump hatte Anfang März den Vorwurf erhoben, Obama habe ihn während des Wahlkampfs im New Yorker Trump Tower abhören lassen. (sda afp)

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