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Der Wein-Tipp zum Schweinskotelette mit frittiertem Federkohl von Philipp Thoma. (Video: Telebasel)

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Rassiger, filigraner Wein zum Schweinskotelette

Philipp Thoma, Inhaber und Küchenchef des Restaurants White House in Rheinfelden, zeigt in Kitchen Stars, wie ein Schweinskotelette mit frittiertem Federkohl zubereitet wird. Hier finden Sie den passenden Wein dazu.

Perfekt zum Schweinskotelette mit frittiertem Federkohl von Philipp Thoma vom Restaurant White House passt der Spätburgunder Bienenberg 2012 Huber Bernhard.

Geschmeidig und elegant

In der Nase präsentiert der Wein komplexe und feinwürzige Duftaromen nach Sauerkirsche, mit rauchigen Anklängen und einer mineralischen Note. Zuerst wirkt er noch etwas verschlossen und deutet sein Potential nur ansatzweise an. Der Wein sollte deswegen idealerweise drei bis vier Stunden vor dem Genuss dekantiert werden.

Am Gaumen sind die Tannine sehr präsent, aber bereits sehr geschmeidig. Der verspielt elegante Charakter endet mit einem fein-würzigen Nachhall. Bernhard Hubers Bienenberg kann noch einige Jahre auf der Flasche lagern, ist aber bereits jetzt ein Hochgenuss.

Spitzenwein aus Südbaden

Dieser Spätburgunder stammt aus Reblagen im südbadischen Malterdingen, welche über 40 Jahre alt sind. Die Reben stehen auf kleinen Terrassen in einem steilen Südwestkessel. Das Weingut Bernhard Huber bewirtschaftet etwa 26 Hektare Rebfläche, welche zu 65 Prozent mit Spätburgender bestockt sind. Die weiteren Rebsorten sind Chardonnay, sowie Weiss- und Grauburgunder. Wenn es um Burgundersorten wie Spätburgunder (Pinot Noir) geht, kommt niemand am Weingut Bernhard Huber vorbei. Seit Jahren gehören die Weine des Weinguts zu den besten Deutschlands und behaupten sich auch auf internationalem Parkett. Nach Bernhard Hubers völlig unerwartetem Tod im Jahr 2014 übernahm sein Sohn Julian Huber den Betrieb, den er ganz im Sinne seines Vaters weiterführt.

Die Geschichte des Spätburgunders in Malterdingen begann vor über 700 Jahren, als Zisterziensermönche die aus dem Burgund stammenden Reben dort pflanzten. Die Zisterziensermönche trafen in Malterdingen auf das gleiche Terroir wie im Burgund: Den ‹Muschelkalkverwitterungsboden›. Diese speichern im Sommer Wärme und Feuchtigkeit und bieten den Reben so ein bevorzugtes Klima. Auch nachts gibt dieses Gestein seine Wärme an die Reben ab.

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