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Telebasel Regio vom 15. März 2017.

Region

«Narri-Narro» in Karsau

Dani von Wattenwyl wagt sich nach Karsau in Deutschland, denn auch dort wird Fasnacht gefeiert. Doch wie unterscheidet sich die Fasnacht im deutschen Rheinfelden von der unseren? Dani unterhält sich mit den Zuschauern und Aktiven.

Der kleine Umzug mit einigen Trommlern und Bläsern unterscheidet sich doch sehr von dem in Basel. «Das mit den Pfeiffern und Trommlern ist auch genial», sagt Hannes Siebold über die Basler Fasnacht. Die Karsauer Fasnacht sei aber einfach anders: «Diese Fasnacht ist halt offener, sie ist nicht so streng», sagt er.

Eine Einzigartigkeit dieser Fasnacht: Die «Narri-Narro»-Rufe. Was bedeutet dieser Ruf? Walter Frech aus Karsau erklärt’s: «Das ist der Narrengruss in der alemannischen Fasnacht», sagt er. «Die Narren sagen ‹Narri›, der Zuschauer antwortet mit ‹Narro›». Und auch Dani ruft fleissig mit und ergattert eine kleine Beute.

Viele Gäste aus Möhlin

Auch Schweizer begeben sich an die Narrenfasnacht in Karsau. Vor allem so mancher aus Möhlin ist anzutreffen. Zum Beispiel Birgit Schmid: Da in Möhlin an diesem Nachmittag «nichts läuft», gehe sie gerne nach Karsau: «‹D’Möhlis›, die gerne etwas erleben am Fasnachtsmontag, kommen hier nach Karsau».

Die Ehre einer ‹Moschtbirekönigin›

Chiara Huse wurde dieses Jahr zur ‹Moschtbirekönigin 2017› gewählt. Da gehören auch einige Pflichten dazu, erzählt sie: «Man muss überall präsent sein, man muss freundlich und gut drauf sein.» Man könne nur einmal im Leben ‹Moschtbirekönigin› werden, sagt sie. Für sie sei dies eine grosse Ehre: «Mir bedeutet das sehr viel. Ich bin in Karsau gross geworden, mein Opa war hier Zunftmeister, auch mein Onkel war lange Zunftmeister. Wenn man hier gross wird, dann träumt man schon als kleines Mädchen davon.»

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