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(Video: Telebasel)

Basel

Warum handelt Ihr erstes Buch vom Tod, Martina Rutschmann?

Sie wird erst 40 Jahre alt. Aber Martina Rutschmanns erster Roman handelt vom Sterben eines 94-jährigen Forschers. In ‹Durstig› verarbeitete Rutschmann den Tod ihres Grossvaters. Was wollte uns die bekannte Basler Journalistin mit dem Roman sagen? Und inwiefern veränderte die Arbeit an ‹Durstig› ihr Dasein? Martina Rutschmann gibt im Talk vom 3. März 2017 ab 18.45 Uhr Auskunft.

Die Journalistin, die schon für fast alle Basler Medien, auch für Telebasel, arbeitete, ist offensichtlich eine bekannte Persönlichkeit in Basel: Rappelvoll war die Buchhandlung Bider und Tanner, sogar ein Regierungsrat (Hans-Peter Wessels) war da, als Martina Rutschmann erstmals aus ihrem Roman ‹Durstig› las. Seither figurierte ihr Debut auf Rang zwei der hauseigenen Bestsellerliste (Stand 3. März 2017), vor dem bejubelten ‹Kraft› von Jonas Lüscher, vor den Bestsellern von Elena Ferrante und vor dem Neuling von Lukas Bärfuss.

Matthias Zehnder interviewte Martina Rutschmann bei ihrer ersten Lesung von ‹Durstig›. (Bild: Telebasel)

Für die 272 Seiten hatte Rutschmann ein Sabbatical von einem Jahr genommen. Fest stand, dass sie sich mit dem Tod ihres Grossvaters auseinandersetzen wollte. Um nicht als Pflegefall zu enden, beschloss dieser, auf Nahrung zu verzichten. Rutschmann war dabei, als er den Entscheid seinen Nächsten mitteilte.

Wie sehr sie dieser dramatische Einschnitt getroffen haben muss, lässt sich daran ermessen, dass sie kürzlich in einem Interview bekannte, Angst vor dem Tod zu haben. ‹Durstig› sei aber dennoch ein Buch über das Leben geworden: Rutschmanns 35-jährige Heldin Alixe quittiert ihren Job auf einer Krebsstation – und gewinnt eine versöhnlichere Weltsicht.

Im Talk vom 3. März 2017 spricht Martina Rutschmann ab 18:45 über ihr Buch, ihr Leben und den Tod.

1 Kommentar

  1. Lesend am Buch, stieß ich auf dieses Interview. Lieber Moderator, etwas mehr Neugier auf den Inhalt, die Schreibform und das Thema wäre erfrischend gewesen. Es schien, dass auf beiden Seiten eine Übervorsicht vor dem Allzumenschlichen zu herrschte. Die Direktheit und das Temperament im Roman täte solchen Talks auch gut. Nun lese ich weiter…Report

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