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Telebasel Regio vom 2. März 2017.

Region

Es brennt im Regio: ‹Fasnachtsfüür› in Kaiseraugst

Luca La Rocca war mit Regio am ‹Fasnachtsfüür› in Kaiseraugst. Dieses schliesst die Kaiseraugster Fasnacht ab. Luca unterhält sich mit den Leuten und versucht sich auch selber in einem der Bräuche.

Es regne in Kaiseraugst schon den ganzen Tag, da sei es nicht so einfach, ein Feuer zu erzeugen. Der Trick dabei sei, dass man trockenes Holz verwendet, erzählt Benjamin Bürgi aus Kaiseraugst: «Der Regen geht dann hauptsächlich drüber. Innen ist es natürlich immer noch trocken.»

‹Scheiben-Schiessen› und ‹Sprüchli›

Was ist denn dieses Fasnachtsfeuer, fragt Luca La Rocca Margrith Schmid, Obfrau ‹Chaiseraugschter Fasnacht›: «Es ist das Ende der Fasnacht», sagt sie. «Wir verbrennen den Winter.» Zudem werden mit Scheiben die Ereignisse und Pannen der Fasnacht über den Rhein geworfen, erzählt sie. Dieses ‹Scheiben-Schiessen› wird begleitet von einem mindestens vierzeiligen ‹Sprüchli›. Auch Luca La Rocca testet das ‹Scheiben-Schiessen› und dichtet ein schönes ‹Regio-Sprüchli› dazu.

Super Stimmung trotz Regen

Trotz regnerischem Wetter ist der Festplatz gut besucht und die Stimmung unter den Kaiseraugstlern super. Aber auch Nicht-Kaiseraugstler kommen, um das Feuer zu sehen. So zum Beispiel Janine Nichele aus Rheinfelden: «Wir haben gedacht: Nach so vielen Jahren müssen wir schon einmal sehen, wie es hier auf dem Rhein brennt.» Ihr gefällts: «Es ist toll. Eine ganz schöne Stimmung auf dem Rhein», sagt sie.

Zepter-Übergabe

Eine Besonderheit der Kaiseraugster Fasnacht: Am Donnerstag vor der Fasnacht übergibt die Gemeinde ein Zepter – symbolisch dafür, dass sie während der Fasnacht gar nichts zu sagen hat. «Vor drei Jahren haben wir mit diesem Brauch angefangen. Dieser existiert aber in den umliegenden Gemeinden schon länger», sagt Gemeindepräsidentin Sibylle Lüthi. «Und dann muss ich eine Scheibe schiessen, damit ich es wieder zurückbekomme», sagt sie lachend.

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