Karnimani ist eines der 80 neuen Pokémon, welche man bald bei Pokémon Go fangen kann. (Bild: Screenshot Youtube)

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Neue Pokémon entdeckt – neuer Hype in Basel?

«Später in dieser Woche habt ihr die Gelegenheit, mehr als 80 neue Pokémon zu fangen», schreibt Niantic am Mittwoch, 15. Februar 2017, auf der offiziellen Homepage von Pokémon Go. Ein neues Update sorgt dafür. Doch der Hype scheint in Basel schon lange nicht mehr vorhanden zu sein. Gibt es nun ein Revival?

So gross der Hype im Sommer auch war, so schnell war er wieder vorbei. Pokémon-Spieler sind in Basel schon lange nicht mehr offensichtlich anzutreffen. Nicht einmal die Basler Schüler sorgten beim Schulstart im August 2016 für ‹Probleme› wegen einer Störung rund um den Unterricht aufgrund der fiktiven Spiel-Figuren, sagt Simon Thiriet, Leiter Kommunikation des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt: «Bei Schulstart im August hatte das Pokémon Go-Fieber schon merklich nachgelassen.»

Neue Welle bald auf den Strassen sichtbar?

Noch in dieser Woche soll ein grösseres Update das Spiel wiederbeleben. Mit dabei: 80 neue Pokémon zum Fangen. So sind bald schon Endivie, Feurigel und Karnimani im Smartphone-Spiel Pokémon Go verfügbar. Die neuen Pokémon stammen allesamt aus der Johto-Region, welche in der zweiten Videospiel-Generation (Gold und Silber) vorgestellt wurde. Die Ankündigung wurde, nebst den Informationen auf der Webseite, auch in einem Video veröffentlicht:

(Video: Youtube)

Das Update soll gemäss verschiedenen Portalen am 18. Februar erscheinen (Anmerkung der Redaktion: Der Autor hat das Update bereits erhalten). Gut möglich, dass dann wieder Ansammlungen von Pokémon-Jägern rund um die sogenannten ‹Poké-Stopps› zu beobachten sind.

Erste Anzeichen von einem Re-Hype sind schon sichtbar

Eines der gängigen Hotspots von Basel wurde wieder mit Lockmodulen ausgestattet – der Lohnhof. Bis vor kurzem war in Basel noch ‹Lock-Flaute›. Ein Blick auf die virtuelle Karte zeigt, dass hier strategisch Pokémon angelockt werden. Ob das ein Zufall ist? Wohl kaum. Und wo Lockmodule installiert sind, sind auch immer mehrere Spieler anzutreffen.

Der Spieler steht im Eingangsbereich in Richtung Lohnhof –  Neue Pokémon tummeln sich um ein Lockmodul:

(Screenshot: Pokémon Go)

Keine Probleme an den Basler Schulen

Im Basler Erziehungsdepartement nimmt man das neue Update gelassen. Es sei ja auch kein Problem im Sommer gewesen. Massnahmen gegen gamende ‹Störefriede› seien nicht nötig gewesen. Die Lehrer seien mit Hype-Situationen vertraut, heisst es: «In der Vergangenheit waren das zum Beispiel Panini-Bildli, das Aufkommen des Smartphones, Tamagotchi, Pokémon Go, etc. Wenn sinnvoll, werden diese Phänomene im Unterricht thematisiert und/oder integriert», sagt Thiriet. Kann bedeuten, dass wenn der Hype nun in der Schulzeit aufs Neue entflammt würde, würde kurz vor der Fasnacht nicht über Räppli und Schnitzelbängg gesprochen, sondern über Pikachu und co.

Das müssen die User über das Update wissen

Nebst den neuen Pokémon bietet das Update auch weitere Neuerungen.

Beeren und Entwicklungen

Mit der zweiten Generation kommen auch Pokémon, welche zwar bereits im Original erschienen sind, sich jedoch erst später entwickeln können. «Haltet bei PokéStops Ausschau nach neuen Entwicklungsitems, die ihr benötigt, um einige Pokémon zu entwickeln», heisst es dazu auf der Webseite.

Bisher konnte man den Pokémon lediglich die sogenannte ‹Himmihbeere› zuwerfen um das Fangen zu erleichtern. Mit dem neuesten Update werden zwei weitere Beeren vorgestellt, welche man bei Pokéstops einsammeln kann: «Wenn ihr einem Pokémon eine Nanabbeere gebt, werden seine Bewegungen langsamer, sodass es einfacher ist, diesen zu fangen. Die Sananabeere verdoppelt die Menge an Bonbons, die ihr erhält, wenn euer nächster Fangversuch erfolgreich ist.»

Begegnungen und Avatare

Wenn man auf ein Pokémon trifft, so werden diese in Zukunft unterschiedlich reagiern. Bisher konnten die Pokémon lediglich ausweichen und angreifen, was einen Fang erschwerte. Neu sollen die Pokémon aber auch anders reagieren – wie genau wird noch nicht verraten. Der Begegnugsbildschirm wird derweilen mit einem ‹Itemkarussell› ergänzt, um einfacher auf verschiedene Bälle und Beeren zugreifen zu können.

Der Avatar ist die Spielfigur bei Pokémon Go – für diese Figuren wird es im neuen Update eine erweiterte Garderobe geben. Neue Hüte, Shirts, Rucksäcke und Schuhe sind aber noch nicht alles: Angeblich soll man auch aus komplett neuen Avataren auswählen können.

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