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Telebasel Glam vom 16. Februar 2016.

Schweiz

Claude Barras und sein Glücksbringer

Der Walliser Filmproduzent Claude Barras geht mit ‹Mein Leben als Zucchini› ins Oscarrennen um den besten Animationsfilm. Glam hat den Regisseur im Basler Kultkino getroffen.

Claude Barras ist ein Schweizer Regisseur, der 1973 im Kanton Wallis bei Siders geboren wurde. 44 Jahre später ist Claude Barras der erste Schweizer, der mit einem Animationsfilm im Rennen um einen Oscar mitspielt.

Claude Barras war vergangene Woche im Kultkino in Basel zu Besuch. Dort zeigte er sein neues, für einen Oscar nominiertes Werk ‹Mein Leben als Zucchini› (‹Ma vie de courgette›). Der Kinosaal war gut besucht, denn der Film erscheint im deutschsprachigen Raum erst ab 16. Februar 2017 auf der Kinoleinwand.

Gemütlich und entspannt sass Claude Baras währen des Interviews da und hatte stets ein Lächeln im Gesicht. Sein neuer bester Freund Courchette durfte nämlich auch mit. Die beiden haben sich die letzten zwei Jahre intensiv miteinander beschäftigt, denn so ein Oscar nominierter Animationsfilm ist viel aufwändiger, als man sich vorstellt.

Viel Aufwand

Ein Jahr brauchten Claude Barras und sein Team nur für die Tonaufnahmen mit den Kindern. Ein zweites brauchte es, um den kleinen Courchette lebendig aussehen zu lassen.

Claude Barras erzählt, dass man 12 Bilder pro Sekunde braucht, um ein fliessendes Bild zu erhalten. Heisst, Courchette (zu Deutsch: Zucchini) wird zwischen jedem Einzelbild nur minimal bewegt und das so lange, bis der Film im Kasten ist.

Der neue beste Freund bringt Glück

Solch intensives Arbeiten kann abfärben und verbindet, darum betrachtet Claude Barres den kleinen Courchette inzwischen als seinen neuen Glücksbringer. Ebenfalls hört er immer wieder von Freunden, sein neuer bester Freund sehe ihm sogar ähnlich. Glück bringt Courchette auf jeden Fall, denn mit ihm ist Claude Barras der erste Schweizer, der mit einem Animationsfilm im Rennen um den Oscar mitmischt.

Beste Freunde: Claude Barras und Courgette. (Bild: Telebasel)

An eine Auszeit denkt Claude Barras noch nicht. Erst reist er noch in viele Länder, da der Film so oft verkauft worden ist. Im April gibt es dann kurz Urlaub, aber Barras hat schon wieder neue Pläne und ein neues Projekt im Kopf. Was es ist und wie das aussehen soll, will der Walliser Regisseur noch nicht verraten.

Mehr dazu in Telebasel Glam vom 16. Februar 2017 stündlich ab 19:50 Uhr.

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