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(Video: Telebasel)

Basel

Die Kaserne bekommt ein neues Innenleben in alter Form

Die alte Basler Kaserne kann saniert, erdbebensicher gemacht und zum Kulturzentrum umgebaut werden. Die Stimmberechtigten haben dazu einen 44,6-Millionen-Kredit mit 61,8 Prozent Ja-Stimmen klar gutgeheissen.

Seit dem Auszug der Armee vor 50 Jahren wird das Hauptgebäude, das an prominenter Lage zum Rhein hin die Stadtsilhouette prägt, als Schul- und Kulturhaus genutzt. Die Sanierung der 1863 erstellten maroden Struktur wollten Bürgerliche per Referendum verhindern, weil sie das Nutzungskonzept unbrauchbar und die Kosten zu hoch finden.

Abstimmungsresultat vom 12. Februar 2017:

Nach einem lebhaften Abstimmungskampf ist die Vorlage nun mit 33’634 gegen 20’836 Stimmen angenommen worden. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,85 Prozent. Vorausgegangen war ein jahrelanges Ringen um einen Kompromiss. Befürworter hatten denn auch argumentiert, ein Nein würde eine Lösung in weite Ferne rücken.

Umgebaut wird die Kaserne nach Plänen des Basler Architekturbüros Focketyn del Rio, das 2013 den Wettbewerb gewonnen hatte. Ihr Projekt sieht unter anderem zum Rhein hin eine neue dreigeschossige Eingangshalle vor. Zwei neue Beton-Treppenhäuser sollen den Bau flexibler nutzbar und gleichzeitig stabiler machen.

Aussen soll die Kaserne trotz des tief greifenden inneren Umbaus aus Denkmalschutz-Gründen nur wenig verändert werden. Die eigentliche Gesamtsanierung macht Investitionen von 39,9 Millionen Franken aus. Auf die Sicherstellung der Herbstmesse und des Basel Tattoo während der Bauzeit entfallen gut 3 Millionen; dazu kommen Einrichtungen.

Erste Reaktion von Erik Juillard, der gegen den Kaserenenumbau geweibelt hat:

(Video: Telebasel)

Erfreut zeigt sich hingegen Philipp Cueni vom Komitee Pro Kaserne:

(Video Telebasel)

Mehr dazu in den Telebasel News vom 12. Februar 2017 um 18:30 Uhr und ab 19:00 Uhr stündlich.

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