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Der Telebasel News Beitrag vom 26. Januar 2017

Basel

Ungewöhnlich, gefährlich aber kreativ – die Kunst von Stephen Cripps

Ab Freitag, 27. Januar, widmet das Tinguely Museum dem britischen Künstler Stephen Cripps (1952-192) eine Ausstellung. Diese zeigt über 200 Arbeiten, darunter viele Skizzen und Bilder, aber auch Filme und sogenannte ‹Sound Works›.

Stephen Cripps war fasziniert von den Maschinen aus der modernen Welt. Egal ob Rasenmäher, Kopiermaschine oder Helikopter, der Brite verwendete in seiner Kunst alles mögliche. Dazu liebte er das poetische Potential von Zerstörung und kombinierte diese mit der Musik. Seine Performances waren sehr radikal und hatten ein gewisses Gefährdungspotential, weshalb sie heute dem Publikum unmöglich vorgeführt werden könnten.

«Man wurde mit hellen Blitzen und lauten Knallen konfrontiert. Teilweise wurde man von Linsen oder explodierenden Schokoladenkuchen getroffen», erzählt die Kuratorin Sandra Beate Reimann.

So sah eine Performance des britischen Künstlers Stephen Cripps aus (Bild: © Courtesy Acme, Acme Archive)

Aus diesem Grund blieben viele seiner Ideen unrealisiert. Trotzdem sind durch die Zeichnungen und Collagen viele seiner Projekte erhalten geblieben. Mit diesen zeigt die Ausstellung im Tinguely Museum einen Einblick in die reiche und ungewöhnliche Ideenwelt des 1982 verstorbenen Künstlers. Die Ausstellung ‹Performing Machines› beginnt am Freitag, 27. Januar und dauert bis am 1. Mai 2017.

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