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Der Telebasel Talk vom 26. Januar 2017 mit David Wüest-Rudin und Heiner Vischer.

Basel

Streit um den Veloring

Ist doch eine charmante Idee: Der Veloring soll den Radlern eine entspannte Tour de Bâle ermöglichen mit Vortrittsrecht und ohne Stress im Autoverkehr. Aber das Referendum gegen die Idee von Pro Velo steht. Hauptvorwürfe: 25 Millionen Franken seien zuviel, der Autoverkehr werde zurückgesetzt. Im Talk vom 26. Januar 2017 streiten sich ab 18:40 Uhr David Wüest-Rudin (Pro Velo) und Heiner Vischer (Grossrat LDP).

So ist der Veloring geplant:

Der Grosse Rat bewilligte die Regierungsvorlage mit klarem Mehr von 54 zu 33 Stimmen. Zu den linksgrünen Velofans gesellten sich auch bürgerliche und liberale Politiker.

Der rund zehn Kilometer lange Veloring soll weitgehend vortrittsberechtigt durch die Wohnquartiere der Stadt Basel führen und diese mit den wichtigsten Arbeitsplätzen und Schulstandorten verbinden.

Die Befürworter machen geltend, dass Velofahren auf gewissen Strassen wegen des Autoverkehrs mit sehr viel Stress und Angst verbunden sei. Gerade Kinder oder Betagte würden deshalb auf das umweltfreundliche Vehikel verzichten. Die ursprüngliche Initiative des Regionalverbandes Pro Velo unterschrieben über 3’100 Leute.

Aber die Referendumsbogen der Veloring-Gegner aus den Reihen von LDP und SVP unterzeichneten über 3’600 Personen. Schub gegen den Veloring geben auch die Autoverbände TCS und ACS, sowie die Wirtschaftsverbände Gewerbeverband und die Handelskammer beider Basel.

Sie wehren sich gegen die Kosten von 25 Millionen Franken, gegen den Velovortritt an Kreuzungen, gegen Verkehrsbehinderungen, wenn der Veloring über Hauptverkehrsachsen geführt werde.

Im Talk vom 26. Januar 2017 kreuzen David Wüest-Rudin (Pro Velo, Grossrat GLP) und Heiner Vischer (Grossrat LDP) ab 18:40 Uhr die Klingen.

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