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(Video: Telebasel)

Region

Illegale Einreisen fordern Bundespolizei heraus

Die Welle der illegalen Übertritte über die Basler Grenze nach Deutschland reisst nicht ab: Über das Wochenende hat die deutsche Bundespolizei wieder 36 Migranten festgenommen, die mit dem Zug oder dem Tram 8 unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Die Behörde hat alle Hände voll zu tun, und es sieht nicht so aus, als ob sich das schnell ändern wird.

Egal ob mit dem Tram, Zug oder zu Fuss über die grüne Grenze: Die Zahl der Migranten, die in der Region illegal über die Grenze nach Deutschland kommen, nimmt zu. Momentan sind es im Schnitt 15 Personen pro Tag, im letzten Jahr waren es noch sieben. Das sorgt für erhöhten Druck bei der deutschen Bundespolizei.

Migrationsbewegungen eine Herausforderung

«Die Migrationsbewegungen an der deutsch-schweizerischen Grenze sind für die Bundespolizei nach wie vor eine Herausforderung. Aber wir beobachten die Lageentwicklung sehr genau, und falls erforderlich werden die Massnahmen und der Kräfteeinsatz der Bundespolizei flexibel an die jeweiligen Erfordernisse angepasst», sagt die Pressesprecherin der Bundespolizei in Stuttgart, Cora Thiele.

Falls die Zahlen aber noch weiter ansteigen, würde die Bundespolizei weitere Massnahmen ergreifen. Sie steht im Kontakt mit dem Schweizer Grenzwachtkorps und hat ihre gemeinsamen Einsätze verstärkt.

Grenzkontrollen möglich

«Die Bundespolizei arbeitet sehr eng und kooperativ mit dem Schweizer Grenzwachtkorps zusammen. Wir führen gemeinsame Streifen und gemeinsame Einsätze gemäss dem deutsch-schweizerischen Polizeivertrag durch. Diese Massnahmen wurden gerade in den letzten Wochen nochmal intensiviert und ausgebaut», so Thiele.

Letzte Woche hat der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, angekündigt, falls nötig Grenzkontrollen wie an der deutsch-österreichischen Grenze einzuführen. Was das für konkrete Auswirkungen für unsere Region hat, kann sie jedoch nicht sagen.

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