Snapchat startete im Jahr 2012 als App, mit der Fotos verschickt werden konnten, die innerhalb weniger Sekunden verschwinden. (Bild: Keystone)

International

Snapchat setzt trotz Brexit-Votum auf London

Trotz des Brexit-Votums setzt der Messaging-Dienst Snapchat auf den Standort London. Die Metropole werde künftig Zentrale für das internationale Geschäft sein, teilte die Muttergesellschaft Snap am Dienstag, 10. Januar 2017 mit.

«Wir glauben an die Kreativbranche in Grossbritannien», sagte Managerin Claire Valoti am Dienstag. Im Königreich seien zudem Werbekunden ansässig.

Die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May versucht derzeit Unternehmen davon zu überzeugen, dass ihr Land auch nach einem EU-Austritt des Landes ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist.

Seit dem Votum vom Juni haben auch die S-Online-Giganten Google, Facebook und Amazon angekündigt, mehr Geld in dem Land zu investieren. Allerdings könnten in der Finanzbranche wegen des Brexits Tausende Stellen verloren gehen.

Snapchat startete im Jahr 2012 als App, mit der Fotos verschickt werden konnten, die innerhalb weniger Sekunden verschwinden. Das Unternehmen hat inzwischen 75 Mitarbeitende in der britischen Hauptstadt und will weitere einstellen.

(sda reu)

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