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Der Telebasel News Beitrag vom 10. Januar 2017 von Milos Mihajlovic.

Basel

Grosse Verunsicherung wegen Kasernenumbau

Kaum ist die Kampagne für die Abstimmung über den Umbau der Kaserne lanciert, geht der dort ansässige Rhein-Club Basel auf die Barrikaden. Der Verein fühlt sich von der Projekt-Leitung übergangen.

«Ich fühle mich schlicht verarscht», sagt Vereinspräsident André Rotach. «Ich habe Angst, dass wir am Ende auf der Strasse landen.» Der Wasserfahrer wisse immer noch nicht, wie es nach dem Umbau der Kaserne mit den Räumen des Vereins weitergehen wird. Dies obwohl Projektmitarbeiter der Stadt ihm versichert haben sollen, dass alles im Rahmen bleiben wird. Doch die Verunsicherung bleibt.

Zwar sollten das Bootshaus und die Klause vor der Kaserne am Klingentalgraben vom Umbau unberührt bleiben, dafür ist jedoch die Zukunft der Lageräume in der Kaserne ungewiss. Zurzeit lagert der Verein einen Teil seines Materials auf insgesamt 80 Quadratmetern: In einem Raum mit 50 und auf weiteren 30 Quadratmetern im Gang nebenan. Der Platz im Korridor muss wegen der Fluchtwegsicherheit aufgelöst werden. Zudem müsse der Verein damit rechnen, dass er den restlichen Platz mit den Materialien des Fährmanns teilen müsste. Ob der Rhein-Club den Lagerraum überhaupt behalten darf, ist ebenfalls unklar.

Dabei wünsche sich André Rotach einfach nur klare Verhältnisse: Dass jemand Offizielles der Stadt bei ihm vorspricht und «klar sagt, was Sache ist. Was wir bekommen, zu welchem Preis. Und das bitte schriftlich.»

Nun wartet André Rotach auf eine Antwort vom Basler Präsidial-Departement.

(Text: Milos Mihajlovic)

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