Die meisten der verunglückten Buspassagiere kommen aus Romont (FR). (Bild: keystone)

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15 Verletzte des Busunfalls in die Schweiz zurückgekehrt

15 Verletzte des Busunfalls mit vier Toten vom Sonntag, 9. Januar 2017 im französischen Charolles haben das Spital bereits wieder verlassen können. Sie sind am Sonntagabend in die Schweiz zurückgekehrt.

Die Ärzte des Spitals hatten den Gesundheitszustand dieser Personen als gut bezeichnet, wie Marlène Germain, Unterpräfektin von Saône-et-Loire FR, auf Anfrage der sda sagte. Sie wurden am Sonntag gegen Abend in ein Empfangszentrum für Betroffene in Charolles gebracht.

Gegen 19:30 Uhr brachten zwei Fahrzeuge des portugiesischen Konsulats in der Schweiz elf der Verletzten nach Hause. Vier Personen konnten selber zurückreisen, wie Germain weiter sagte.

Drei Schwerverletzte, darunter ein zweijähriges Kleinkind und dessen Vater, sowie zehn weitere Verletzte sind nach wie vor im Spital in Frankreich. Die Leichen der vier Todesopfer wurden vorerst ebenfalls in Charolles aufgebahrt.

Warten auf Informationen

Die Portugiesische Gemeinschaft in Romont (FR), woher die meisten der verunglückten Buspassagiere kommen, wartet nach wie vor auf Informationen. Es würden viele Menschen anrufen und nach Informationen fragen, sagte ein Verantwortlicher der sda.

Die Kantonspolizei Freiburg ist in Kontakt mit den französischen Behörden und vermittelt zwischen ihnen und den Familien der portugiesischen Gemeinde in Freiburg, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Die Kantonspolizei hat am Sonntagmorgen einen Krisenstab eingerichtet.

(sda)

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