Infolge eines Abkommens mit einer US-Pharmafirma setzt Novartis auf neue Herzkreislauf-Medikamente (Bild: KEYSTONE/EPA/ALEXANDROS VLACHOS).

Basel

Novartis setzt auf neue Herzkreislauf-Mittel

Das Basler Pharmunternehmen Novartis hat mit der US-Pharmafirma Ionis ein milliardenschweres Abkommen zur Entwicklung und Vermarktung von zwei Herzkreislauf-Medikamenten geschlossen. Novartis bezahlt zunächst 225 Millionen Dollar, wie Ionis am Freitag, 6. Januar 2017, mitteilte.

Sofern Novartis die Lizenzen für beide Medikamente übernimmt und diese erfolgreich vermarktet werden, hat der Deal ein Volumen von deutlich über einer Milliarde Dollar.

Die Ionis-Tochter Akcea entwickelt zwei neue Therapieformen zur Behandlung von Herzkreislauf-Erkrankungen. Sie zielen auf Patienten ab, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, an den Folgeerscheinungen von Arteriosklerose wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken.

Für jedes der beiden Mittel hat Novartis eine Lizenzgebühr von 150 Millionen Dollar vereinbart. Dazu kommen bis zu 1,13 Milliarden Dollar an Meilensteinzahlungen. Grünes Licht der Behörden steht noch aus.

(sda reu)

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