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Der Beitrag in den Telebasel News vom 22. Dezember 2016.

Basel

Kanton passt Härtefallpraxis an

Drei Personen aus dem Kanton Basel-Stadt haben vom Staatssekretariat für Migration (SEM) die B-Bewilligung erhalten. Aufgrund dieser Entscheide verlangt die Fachstelle für Sans-Papiers Basel eine Anpassung der Härtefallhandhabung.

«Bisher wurden vor allem Familien mit eingeschulten Kindern oder Personen mit gesundheitlichen Problemen als Härtefälle anerkannt», so Fabrice Mangold von der Fachstelle für Sans-Papiers zu Telebasel. Nachdem die drei Gesuche von in Basel wohnhaften Sans-Papiers vom Staatssekretariat für Migration (SEM) bewilligt worden sind, müsse die Praxis angepasst werden, verlangt Mangold.

Der Kanton sieht das genauso, wie eine Nachfrage zeigt. «Jedes Gesuch wird weiterhin im Einzelfall geprüft. Im Rahmen der Gesamtbeurteilung werden wir aber die Aufenthaltsdauer der einzelnen Personen in der Schweiz stärker gewichten», sagt Michel Girard, Leiter des Migrationsamtes beim Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt.

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