Auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat ein Video zur #USR3XmasChallenge ins Netz geladen (Screenshot: Facebook/Ja zur Steuerreform).

Schweiz

Die #USR3XmasChallenge der Jungfreisinnigen

Die Unternehmenssteuerreform III, über welche die Schweiz im Februar abstimmen wird, führt zu vielen Diskussionen. Eine Aktion der Jungfreisinnigen auf Facebook droht mittlerweile auch aus den Fugen zu geraten.

Angefangen hat die #USR3XmasChallenge in der Form eines Adventskalenders. Jeden Tag sollte ein Video gepostet werden, in welchem ein Politiker seine Gründe für ein Ja zur USR III aufzeigt und danach weitere Personen nominiert, welche dasselbe tun sollen. Initiert haben diese Aktion die Jungfreisinnigen Schweiz, weshalb deren Präsident Andri Silberschmidt auch gleich den Anfang machte:

Das Video verbreitet sich schnell und schon bald haben viele Politiker sich der Challenge angenommen. Der Baselstädter Regierungsrat Baschi Dürr hat sein Video am 13. Dezember 2016 bei Facebook hochgeladen.

Sogar der Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat sich nicht lumpen lassen und ein Video für die #USR3XmasChallenge gedreht.

‹Let’s take over #USR3XmasChallenge›

So lautet die Aufforderung der Gegner von USR III – diese haben sich mittlerweile auch ins Geschehen gemischt und einige Videos und Bilder veröffentlicht. Manche der Gegner erläutern in ironischer Weise weshalb man für die Vorlage sein sollte, andere wiederum sind direkter und sagen klar und deutlich ‹Nein zu USR III›.

Bis Ende des Jahres wird es wohl noch weitergehen mit derartigen Videos und Bildern. Sowohl von den Befürwortern, wie auch von den Gegnern der Reform können weiterhin Beiträge erwartet werden. Welche Fraktion sich schlussendlich durchsetzen kann, entscheidet sich aber nicht im Netz, sondern am 12. Februar 2017 an der Urne.

In aller Kürze:

Die #USR3XmasChallenge lockt auch Gegner des Geschäfts an.

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