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Telebasel Mash vom 15. Dezember 2016.

Basel

Lauf, Basel, lauf!

Die warmen Sommertage sind gezählt und mit dem Herbst beginnt für viele Läuferinnen und Läufer die Wettkampfsaison. Auch in der Region Basel finden zwischen Oktober und Dezember mehrere Läufe für Breitensportler und Profis statt. Mash hat sich drei Läufen im Selbsttest gestellt und vergleicht.

Herbstlauf Muttenz

Der Muttenzer Herbstlauf findet jeweils Ende Oktober statt und ist mit 571 Teilnehmern der Lauf mit den wenigsten Teilnehmern in unserem Vergleich.

Das Rennen startet und endet jeweils im Leichtathletikstadion Margelacker. Dazwischen geht es im Hauptlauf fünf Kilometer lang die in der Region liegenden Hügel hinauf. Auf dem Höhepunkt angelangt, geht es die fast 200 Höhenmeter wieder hinunter.

Der Herbstlauf wird seinem Namen mehr als gerecht, da man als Läufer den Herbst in seiner vollen Pracht erlebt. Die teilweise durch den Wald führende Strecke ist farblich ein Spektakel: Von grün über gelb, bis hin zu rot geben die Blätter einen Kontrast zum nassen Grau am diesjährigen Herbstlauf ab.

Zuschauer gibt es am Streckenrand vermutlich der Witterung wegen zwar nur wenige. Umso grösser ist das Publikum jedoch bei der Rangverkündung in der Turnhalle. Jugendliche Tanzgruppen führen ihre Choreographien vor und sorgen so für die Unterhaltung aller Zuschauer.

Basler Stadtlauf

Der grösste Lauf in der Region mit rund 8’000 Teilnehmern findet immer am letzten Samstag des Monats November statt und führt durch die weihnachtlich erleuchtete Innenstadt Basels.

Der wohl emotionalste Moment für die Läufer ist das Einbiegen in die Freie Strasse. Etliche Zuschauer jubeln dort den Athleten zu und feuern sie an.

Die Strecke führt über 2,5 Runden durch die Basler Innenstadt. Mit ungefähr 50 Höhenmetern ist auch der Basler Stadtlauf in seinem Profil nicht zu unterschätzen: Besonders die lange Gerade auf der Wettsteinbrücke hat es mit ihrer leichten Steigung und dem Gegenwind in sich. Nichtsdestotrotz ist der Basler Stadtlauf mit einer Distanz von 5,5 Kilometern jedoch auch für Hobbyläufer zu bewältigen.

Auch das Einlaufen im Ziel ist ein purer Genuss: So sieht man im Zielbereich fast ausschliesslich erschöpfte, aber doch glückliche Gesichter.

Klausenlauf Allschwil

Der Klausenlauf hat, wie sein Name schon vermuten lässt, was mit Nikoläusen zu tun. Der Lauf findet nämlich immer am Wochenende vor dem 6. Dezember statt.

Das Läuferfeld wird in allen Kategorien jeweils von einem Santiklaus auf dem Fahrrad angeführt, der den Sportlern den Weg vorfährt.

Die Strecke des Klausenlaufs wurde im Vergleich zu den Vorjahren verändert und führt die Athleten durch die Allschwiler Wald- und Hügellandschaft. Mit über 150 Höhenmetern bei 10 Kilometern Distanz im Hauptlauf ist auch dieser Lauf sehr anspruchsvoll.

Wer es kürzer mag, kann auch über die kürzere Distanz von 6,6 Kilometern starten. Der Klausenlauf scheint trotz oder gerade wegen des mehr oder minder gefürchteten Mannes in der roten Kutte besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt zu sein. Dieses Jahr waren fast die Hälfte der über 1’000 Gestarteten Kinder.

Auf alle Teilnehmer warten im Zielbereich schliesslich nicht nur die Zuschauer, sondern – wie kann es auch anders sein – ein Gschänkli vom Santiklaus.

(Text: Nikos Wilczek)

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In aller Kürze:

Mash vergleicht drei Läufe in der Region Basel.

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