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Der Telebasel News Beitrag vom 24. November 2016
Basel

Kleinbasler fürchten Baustress

Nach den Baustellen in der Falknerstrasse und der Gerbergasse sind nun die Kleinbasler dran. Die IG Kleinbasel befürchtet, dass der Kanton beim Umbau der Greifengasse die Fehler wiederholt.

Mehrere Monate Baulärm und Enge, das blüht den Geschäften und Anwohner der Greifengasse. Einen Vorgeschmack lieferte der Umbau im Grossbasel. Dort irritierten offene Baugruben und schlechte Ladenzugänge die zahlende Kundschaft. «Das darf sich hier nicht wiederholen», sagt Benny Zeuggin von der IG Kleinbasel. «Es braucht regelmässige Übergänge zur anderen Strassenseite und gute Ladenzugänge.» Nur so liessen sich die Umsatzeinbussen im Rahmen halten. Es müsse ausserdem erlaubt sein, die Abschrankungen mit Werbung zu bekleben. «Zwei Monate Baustelle, das ist für einen Gewerbetreibenden nicht zu unterschätzen», sagt Zeuggin.

Dem Kanton sind diese Anliegen bekannt. «Wir werden uns darum bemühen, allen Ansprüchen gerecht zu werden», sagt der Sprecher des Basler Baudepartements. Daniel Hofer ist sich sicher, dass sich Lösungen finden lassen, für Versprechungen sei es aber noch zu früh. «Wir haben mit der Bauplanung noch nicht begonnen», sagt er, «wir müssen erst ein Bauunternehmen festlegen.»

Für die Kleinbasler kann es aber nicht schnell genug gehen. «Wir möchten bis Jahresende über den Zeitplan informiert sein», fordert Zeuggin. Die Läden müssen wissen, wann welches Erschwernis eintritt. «Wir fordern besondere Rücksicht auf die umsatzstarke Zeit vor den Sommerferien», so Zeuggin. Bis Ende Jahr wird die IG Kleinbasel aber kaum mehr wissen. «Wir bemühen uns, dass wir Ende März nähere Informationen liefern können», sagt Hofer. Trotzdem sehe das Baudepartement der Zusammenarbeit optimistisch entgegen.

Mehr dazu am 24. November ab 18:30 Uhr in den Telebasel News. 

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In aller Kürze:

Die IG Kleinbasel befürchtet, dass der Kanton beim Umbau der Greifengasse die Fehler wiederholt.

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