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Grabmacherjoggi erklärt mehr über das Postgebäude in den Telebasel News vom 5. November ab 18:30 Uhr.

Basel

Mit Grabmacherjoggi auf den Spuren der Hauptpost

Diese Woche wurde bekannt, dass die Hauptpost an der Rüdengasse in Basel ebenfalls von einer Schliessung betroffen sein könnte. Aber was hat dieses Gebäude eigentlich schon alles erlebt? Telebasel hat Stadtführer Roger Jean Rebmann alias Grabmacherjoggi gefragt.

Auch Grabmacherjoggi ist empört darüber, dass die Hauptpost 1 in der Basler Innenstadt geschlosssen werden soll (Telebasel berichtete). Das altehrwürdige Gebäude, in dem die heutige Post ist, sei eines der geschichtsträchtigsten in der Stadt, sagt er. Im 14. Jahrhundert war an dieser Stelle noch die Zollstätte der Stadt Basel. Hier wurde alle Handelsware ein- oder ausgeführt. «Wenn ein Händler in Basel Halt machen wollte, musste die fremde Ware hier gelagert und verzollt werden», sagt der Stadtführer. 1848 verschwand der Zoll dann aus dem damaligen Kaufhaus und ging über an die Zollämter an den Landesgrenzen.

Gebäude aus zwei Teilen

Das Postgebäude war 1852/53 von Johann Jakob Stehlin dem Jüngeren aus Sandstein erbaut worden. «Der durfte bauen, weil sein Vater in der Bauverwaltung sass», weiss Grabmacherjoggi. Der Teil des Hauses an der Rüdengasse, in dem die Schalterhalle der heutigen Hauptpost ist, wurde erst rund zehn Jahre später erstellt. «Die Post besteht also aus zwei Teilen, die innerhalb von zwei Jahrzehnten gebaut worden sind», sagt Grabmacherjoggi.

Kurz nach dem Jahr 1900 wurde am Gebäude die Aufschrift «Post, Telegraph und Telefon» in Metallbuchstaben angebracht. Die damalige ‹PTT› gab es bis 1998, danach wurde sie in zwei Konzerne aufgeteilt: die Post und die Swisscom.

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In aller Kürze:

Mit Grabmacherjoggi auf Post-Tour.

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