LDP-Präsidentin: Patricia von Falkenstein beim Interview nach der Bekanntgabe der Zwischenresultate.
Basel

LDP die vorläufigen Sieger

Grosse Freude bei der LDP. Wenn es allein nach den brieflich Wählenden gehen würde, wären in den nächsten vier Jahren fünf zusätzliche Vertreter der Liberalen im grossen Rat. Ebenfalls freuen kann sich die SP, die vorläufig auf einen Sitzgewinn hoffen darf. Dagegen verlieren FDP und GLP nach ersten Ergebnissen zwei ihrer Sitze im grossen Rat und muss die CVP mit einem Sitzverlust rechnen. Unverändert geht die SVP aus den Wahlen hervor.

Die SP würde nach Auszählung der brieflich Wählenden neu 34 Sitze im Grossen Rat halten. Die Grünen legen vorraussichtlich ebenfalls um einen Sitz zu (neu: 14). Als grosse Gewinner kämen die Liberalen auf 15 Sitze. Ziemlich enttäuscht dürfte die FDP sein, die vorläufig noch auf 10 Vertreter hoffen kann und auch die CVP mit einem Sitzverlust (neu: 7), wird heute wohl keine grosse Feier abhalten. Keine Veränderungen bei der SVP, die voraussichtlich ihre 15 Sitze halten wird.

Es zählt das Endergebnis

Bevor von einem Scheitern des angestrebten «Rechtsrutsches» geredet werden kann, muss natürlich das amtliche Endergebnis abgewartet werden. Eines steht jedoch ausser Zweifel: vieles ändern wird sich in der Zusammensetzung des Parlamentes in der kommenden Legislaturperiode wohl nicht. Natürlich wird die Mitte dank den Sitzgewinnen der LDP etwas an politischer Schlagkraft zulegen, für eine dominante bürgerliche Politik reicht das allein aber nicht.

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In aller Kürze:

Die LDP zieht mit Conradin Cramer in die Regierung ein. Dazu gewinnt die Partei voraussichtlich fünf Sitze im Grossen Rat.

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