Basel

Baschi Dürr der Verlierer des Tages

Was nach den Ereignissen der letzten Wochen vermutet werden konnte, hat sich bestätigt: FDP-Regierungsrat Baschi Dürr, wurde nicht direkt wieder ins Kollegium gewählt.

Der Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) muss nochmals antreten. Was sich in den letzten Tagen abzeichnete, hat sich bewahrheitet: die Dienstwagen-Affäre haben ihm offensichtlich einige Wählerstimmen gekostet.

Er habe immer damit gerechnet, möglicherweise in einen zweiten Wahlgang gehen zu müssen, erklärte Dürr nach Bekanntgabe der Zwischenresultate gegenüber Telebasel. Seine Zuversicht, es am 27. November doch noch zu schaffen bleibt aber unerschüttert.

Zuversicht verströmte Baschi Dürr auch, was die Wahl ins Präsidium angeht. Bisher in den Umfragen immer vor Elisabeth Ackermann (GR), musste Dürr heute seine Konkurrentin an ihm vorbei ziehen lassen. Als zumindest vorläufiger Verlierer anerkannte Dürr einerseits den Zwischenerfolg von Ackermann, meinte aber auch, dass das Rennen noch längst nicht gelaufen sei.

Angesprochen darauf, ob es vor allem die Dienstwagenaffäre gewesen sei, die ihn so viele Stimmen gekostet hätten, meinte Dürr, dass dies sicher eine Rolle gespielt habe. Ob es schlussendlich entscheidend sein wird, dürfte tatsächlich erst der zweite Wahlgang zeigen.

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In aller Kürze:

Baschi Dürr muss in den zweiten Wahlgang, glaubt aber nach wie vor an einen Erfolg.

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