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Der Telebasel News Beitrag vom 16. Oktober 2016

Basel

Pfadi-Treffen auf Distanz

Treffen sich Pfadigruppen aus der ganzen Welt, findet ein sogenanntes Jamboree statt. Das ist heute der Fall, allerdings nur virtuell. Beim jährlichen Funk- und Internet-Jamboree treffen sich die Gruppen nämlich im Äther.

«Seek-You Jamboree, seek-you Jamboree from Hotel Bravo 9 November Bravo Foxtrott», spricht Hannah (15) ins Mikrofon. Nichts. Nochmals sendet die Pfadfinderin die Kennung der Basler Gruppe. Und tatsächlich. Eine Stimme unterbricht das Rauschen. «Eine Gruppe aus den Niederlanden antwortet», verkündet der Funkexperte, der die Pfadfinderinnen begleitet. Sofort werden die wichtigsten Daten ausgetauscht: Die Pfadi-Namen. «Charlie, Hotel, November, Oscar, Papa, Foxtrott» – in der Pfadi heisst Hannah ‹Chnopf›.

Dann sprechen die Pfadfinder über alles mögliche. Wie ihre Gruppen aufgebaut sind, wie sie ihre Samstagnachmittage üblicherweise verbringen und vieles mehr. «So entsteht eine Verbindung mit der weltweiten Bewegung», sagt Andreas Fuhr alias J.Quak. Der Hauptleiter ist bereits zum zweiten Mal an einem Funk-Jamboree dabei. Es sei eine gute Gelegenheit, neue Freunde zu finden. Das Funk-Jamboree JOTA wurde ursprünglich für jene Pfadfinder ins Leben gerufen, die nicht an die echten Jamborees reisen können. Es findet bereits zum 59. Mal statt.

Ideenaustausch übers Internet

Wesentlich einfacher und moderner ist die Kontaktaufnahme über das Internet. Seit einigen Jahren findet gleichzeitig auch das Internet-Jamboree JOTI statt. Caroline oder ‹Aimara› schreibt gerade mit Pakistanis. «Ihre Pfadi sieht ganz anders aus als unsere», stellt sie fest. «Dort stehen die Pfadfinder in Reih und Glied und hissen jeweils die Flagge». Beim Internet-Jamboree bleibt es aber nicht nur beim schreiben. Die Gruppen tauschen auch Fotos und Filme aus. «Mit diesem Austausch können wir unseren Horizont erweitern», erklärt Leiter Vito Cordasco oder ‹Strizzi›. «Wir erfahren, wie andere ihre Gruppen organisieren und Dinge vielleicht besser machen.» So könne sich die hiesige Pfadi weiterentwickeln. Manchmal entstehen aus solchen Gesprächen auch Freundschaften zwischen Gruppen. Vielleicht treffen Basler ihre pakistanischen Gesprächspartner in zwei Jahren am nächsten richtigen Jamboree in den USA.

In aller Kürze:

Treffen sich Pfadigruppen aus der ganzen Welt, findet ein sogenanntes Jamboree statt. Dieses Mal passiert das aber virtuell.

1 Kommentar

  1. Liebe Pfadfinder,

    das war ein sehr interessanter Bericht und ich bin überzeugt Ihr hattet viel Freude an diesem Wochenende und hattet viele spannende Kontakte in die ganze Welt.
    Weiter so.

    Viele Grüße
    MichaelReport

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