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Der Telebasel News Beitrag vom 15. Oktober 2016

Baselland

Baselbieter Flüsse trocknen immer mehr aus

Aufgrund der langen Trockenperiode sieht die Situation der Baselbieter Flüsse kritisch aus. Wie schlimm die Situation wirklich ist, wollten wir vom Oberbaselbieter Fischereiverein wissen, welche heute die Bäche im Oberbaselbiet putzten.

«Das Putzen im Homburgerbach geht dieses Jahr besonders gut», scherzt ein Vereinsmitglied. Tatsächlich ist der Homburgerbach in Thürnen fast vollständig ausgetrocknet. Wo vor zwei bis drei Wochen noch Wasser geflossen ist, findet man nur noch Stein und Staub vor.

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Kein Wasser mehr, nur noch Erde, Stein und Staub (Bild: Céline Saladin)

Dieses Phänomen kennt man im Oberbaselbiet seit dem Jahrhundertsommer  2003, erklärt Daniel Bürgin, der Präsident des Fischereiverbands Oberbaselbiet. Seitdem haben sie fast jährlich mit dem Austrocknen von Flüssen in der Region zu kämpfen. «Das Wenigste, was wir hier in den Bächen eigentlich noch machen, ist Fischen», erklärt Daniel Bürgin lachend.

Auch die Situation des Eibachs in Gelterkinden wird immer schlimmer. «Vor zwei Wochen hat die Situation im Homburgerbach genau gleich ausgesehen. Wir können auch beim Eibach nicht mehr von einem Fliessgewässer reden. Es hat noch Wasser, ist aber praktisch kein Fluss mehr», so Bürgin. Wenn der Regen nicht bald einsetzt, ist auch dieser Fluss vollständig ausgetrocknet.

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In aller Kürze:

Die Baselbieter Flüsse trocknen immer mehr aus. Der Oberbaselbieter Fischerverein erklärt, wie schlimm die Situation wirklich ist.