Der Bewohner wollte trotz starker Rauchentwicklung die Wohnung nicht verlassen: Die Beamten mussten nachhelfen. (Keystone)

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Matratze wegen Zigarette in Flammen aufgegangen

Kurz vor vier Uhr morgens wurde der Polizei Freiburg der Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Die Polizeibeamten vor Ort hatten allerdings mehr Mühe den Bewohner aus der verrauchten Wohnung zu entfernen, als damit die Matratze zu löschen. Diese warf der Verursacher bereits vor Ankunft der Beamten auf den Balkon.

Am Freitagmorgen gegen 3.45 Uhr ging beim Polizeipräsidium die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus in der Mühlestrasse in Lörrach-Tumringen Brandgeruch festgestellt wurde. Die Polizisten, die als erste vor Ort waren, konnten als Quelle des Geruchs eine Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes ausmachen. Dabei stellten sie eine qualmende Matratze als Ursache der Rauchentwicklung fest.

Inhaber aus der Wohnung gezerrt

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte sich die Matratze durch eine Zigarettenkippe entzündet haben. Der 34-jährige Bewohner zog seine rauchende Matratze nach Registrierung des Brand sofort auf den Balkon. Weitere Sachschäden sind durch den Schwellbrand nicht entstanden.

Als die Beamten den Wohnungsinhaber aus der verrauchten Wohnung bitten wollten, weigerte sich dieser. Die Polizisten mussten nachhelfen und zogen den Mann aus der Wohnung. Er wurde kurze Zeit später vom Rettungsdienst ins Spital eingeliefert. Beide Polizisten, die dem Rauch ausgesetzt wurden, wurden vor Ort vom Rettungsdienst vorsorglich mit Sauerstoff behandelt. Auch sie mussten anschliessend zur näheren Untersuchung ins Spital.

In aller Kürze:

Matratze in Lörrach wegen Zigarette in Flammen aufgegangen

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