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Basel

Starke Schule Baselland greift Eymann an

Das Komitee ‹Starke Schule Baselland› will sich nicht bei Christoph Eymann entschuldigen. Sie werfen ihm fehlenden Anstand und Fairness vor.

Entschuldigen mag man sich von Seiten des Komitees ‹Starke Schule Baselland› offenbar nicht. Im Gegenteil. In einer heute versandten Medienmitteilung wird Eymann unter anderem Vorgeworfen, er habe Zitat: «mit Kritik oder abweichenden Meinungen besonders Mühe. In diesem Zusammenhang können bei Ihm schon einmal Anstand und Fairness auf der Strecke bleiben.» (Die gesamte Medienmitteilung finden Sie als pdf im Anhang).

Starke Worte, die Christoph Eymann dennoch nicht weiter kommentieren möchte. Es sei in dieser Sache bereits alles gesagt, lässt er auf Anfrage von Telebasel ausrichten.

Etwas mehr zu sagen hatte Jean-Michel Hértier, Präsident der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt. Auf die Frage, ob das Komitee ‹Starke Schule Baselland› mit den Anschuldigungen gegen Christoph Eymann nicht einen Schritt zu weit gegangen sei, meinte Hértier: «Das Komitee Starke Schule Baselland vertritt seit geraumer Zeit mit Vehemenz seine eigene bildungspolitische Meinung. Daher überraschen mich weder Form noch Inhalt der heutigen Medienmitteilung.»

Seine Erfahrungen der Zusammenarbeit mit Regierungsrat Christoph Eymann sind denn auch nur positiv. «Gegenüber der FSS, welche fast 4’000 Lehr- und Fachpersonen an den Basler Schulen vertritt, hat sich Herr Regierungsrat Christoph Eymann in seiner 16-jährigen Amtszeit stets als fairer Verhandlungspartner mit sehr viel ‹Anstand› erwiesen. Inhaltliche Differenzen wurden immer zuerst gemeinsam ausdiskutiert und zumeist in Form von ausgegorenen Kompromissen aufgelöst. Die Lehrer-Berufsverbände wurden und werden im Kanton Basel-Stadt also in sämtliche bildungspolitische Entscheidungsprozesse aktiv miteinbezogen und niemals ‹mundtot gemacht›.» Zur Bikantonale Zusammenarbeit erklärt der Präsident der Schulsynode: «Die FSS legt hohen Wert auf bikantonale Bildungsdiskussionen und pflegt daher seit jeher einen intensiven Austausch mit der Baselbieter Partnerorganisation LVB, welche für uns den einzigen breit abgestützten und somit repräsentativen Berufsverband im Nachbarkanton darstellt.»

Wie bereits in der letzten Woche wollte auch diesmal, trotz mehrmaliger Anfrage, niemand vom streitbaren Komitee persönlich Stellung beziehen.

Mehr dazu in den Telebasel News vom 4. Oktober 2016 ab 18:30 Uhr.

 

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Zum Herunterladen:
Medienmitteilung ‹Starke Schule Baselland›
In aller Kürze:

Das Komitee ‹Starke Schule Baselland› will sich nicht bei Christoph Eymann entschuldigen.

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