Chinesisch-Lehrer aus aller Welt treffen sich zur Weiterbildungs-Konferenz an der Uni Basel. (Bild Telebasel)

Basel

Chinesisch-Lehrer können sich weiterbilden

Seit drei Jahren existiert an der Universität Basel das Konfuzius-Institut. Nun ist es gelungen, die erste Konferenz der Schweiz für die Weiterbildung von Chinesisch-Lehrern zu organisieren. Gekommen sind Lehrer und Politiker aus Europa, USA und Asien.

«Als wir vor drei Jahren das Konfuzius-Institut gegründet haben, setzten wir uns zum Ziel, das Niveau des Chinesisch-Unterrichts in der Schweiz zu fördern», sagt Qi Zhu Ammann, die Geschäftsleiterin des Uni-Instituts. In der Schweiz bietet nebst der Uni Basel auch die Uni Genf Weiterbildungen für Chinesisch-Lehrer an. Nun ist es dem Basler Institut gelungen, die erste Konferenz für die Weiterbildung der Chinesisch-Lehrer in der Schweiz zu organisieren.

Gäste aus aller Welt

Zur Eröffnung kommen Chinesisch-Lehrer aus Europa, USA und Asien. Nach der Rektorin der Universität Basel, Andrea Schenker-Wicki, hält auch die chinesische Erziehungs-Botschafterin in der Schweiz, Xi Ru, eine Begrüssungsrede. Die Basler Regierung hat den Gesundheitsminister Lukas Engelberger bestimmt, der die Gäste an der Eröffnung begrüssen soll. Und er lernt gleich einige Worte auf Chinesisch: «Ich bin der Gesundheitsdirektor von Basel», spricht er der Lehrerin Brigitte Kölla auf Chinesisch nach, und sie ist begeistert vom Regierungsrat: «Damit würde man Sie auch in Shanghai verstehen.»

Chinesisch ist einfach zu erlernen

Die Chinesische Sprache lässt sich leichter erlernen, als man denkt. Chinesisch-Lehrer kämpfen diesbezüglich gegen Vorurteile: «Wenn man sehr intensiv übt, kann man schon nach einem halben Jahr Chinesisch sprechen und kommunizieren», versichert Qi Zhu Ammann. Die chinesische Sprache kennt vergleichsweise wenig Grammatik, und es gibt auch fast keine Deklinationen. Dafür haben dieselben Wörter völlig verschiedene Bedeutungen – je nach dem in welcher Tonhöhe man sie ausspricht. Sprechen soll relativ einfach sein. Um die chinesische Schriftzeichen zu verstehen, dauere es allerdings länger. Das hängt mit dem ganz anderen Sprachkonzept zusammen: Für jedes Wort gibt es ein eigenes Zeichen. Wer einen chinesischen Zeitungstext einigermassen verstehen will, muss etwa tausend Schriftzeichen lernen. «Eine Fleissarbeit», so Brigitte Kölla.

Der Beitrag aus den Telebasel News vom 16. September 2016:

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In aller Kürze:

Die Universität Basel veranstaltet die erste Konferenz in der Schweiz für Chinesisch-Lehrer.