Tonja Zürcher fordert die Rückweisung des Roche-Turm-Projektes. (Bild: Tonja Zürcher)

Basel

Wollen Sie die Anwohner entrechten, Frau Zürcher?

Am 12. August 2016 riefen Aktive aus BastA! und Grünen eine «Toleranzzone Basel» aus. Die Behörden sollen weniger einschreiten, wenn Leute «gemütlich» im öffentlichen Raum Musik hören. Will BastA! die Nachtruhe aufheben und Anwohner entrechten? Im Talk nimmt Co-Präsidentin Tonja Zürcher Stellung.

Für Basels Linke ist der Fall klar: Politik und Polizei sind immer restriktiver drauf bei Lärmfragen. Immer mehr werden Personen gebüsst, die mit Mini-Lautsprechern Musik hörten, «ohne dabei jemanden zu stören». Es müsste erlaubt sein, draussen «gemütlich» Musik zu hören. So sagen es BastA!, Grüne und das Junge Grüne Bündnis

Am Freitag haben sie Basel kurzerhand zur «Toleranzzone» erklärt. «Gemeint ist die ganze Stadt», so Basta Co-Präsidentin Tonja Zürcher auf Anfrage.

Sie fordern von der Politik und der Polizei mehr «Verhältnismässigkeit», weniger «Regulierung». Sprich: Behörden und Anwohner sollen sich also in Zurückhaltung üben, nicht die Lärmverursacher.

Soll die Polizei also gar nicht mehr intervenieren, wenn eine Party ausufert? Sollen die Bongospieler am Rheinufer immer bis in die Morgenstunden trommeln können? Will die junge Linke die Ansprüche der Anwohner an Nachtruhe und Erholungsphasen beschneiden? Und gibt es im Weltbild von Tonja Zürcher die Toleranz auch anders rum? Nämlich von Seiten der Nachtaktiven?

Diesen Fragen stellt sich Tonja Zürcher im Talk auf Telebasel:

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In aller Kürze:

Basels junge Linke fordert mehr ‹Toleranz› in Lärmfragen - von den Anwohnern und Behörden.