Velofahrer mit neuen Organen kämpfen für mehr Spender. (Telebasel)

Basel

Mit neuem Organ auf Velotour

Rund 30 Velofahrer reisen in diesen Tagen von Kempten nach Strassburg mit einem Ziel: Den Menschen aufzuzeigen, wie gut man nach einer Organtransplantation leben kann. Doch die Wartezeiten, bis man ein neues Organ erhält, werden immer länger.

Lautstark wurden die rund 30 Velofahrer der Radtour pro Organspende bei ihrer Ankunft in Basel begrüsst. Sie fahren in mehreren Etappen von Kempten in Deutschland bis in die elsässische Hauptstadt Strassburg, um die Leute auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen. Der grosse Teil der Velofahrer ist nämlich selber glücklicher Empfänger eines Spenderorgans. «Wir möchten die Organspende wieder positiv besetzen und die Leute darauf aufmerksam machen, was für ein gutes und gesundes Leben man nach einer Transplantation leben kann», sagt Tour-Mitorganisator und Nierenempfänger Bernd Hilpert.

Lange Wartezeiten für Organe

Bis aber überhaupt ein Organ transplantiert werden kann, ist es ein langer Weg. Die Wartezeit in der Schweiz beträgt drei bis fünf Jahre. Noch vor wenigen Jahren waren es bloss eines bis drei Jahre. Die Situation könnte sich sogar noch verschärfen. «Ich gehe davon aus, dass die Wartezeit noch länger werden, weil der Bedarf grösser wird und die Spender der Verstorbenen nicht zunehmen», sagt Jürg Steiger, Leiter des Nieren-Transplantationszentrums Basel. Die Velofahrer der Radtour pro Organspende hoffen, dass sie durch ihre Aktion mehr Leute zum Spenden bringen können. Denn ihnen allen hat eine Spende das Leben wieder lebenswert gemacht.

Mehr dazu in den Telebasel News vom 31. Juli 2016:

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Mit neuem Organ auf Velotour.

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