Telebasel-Reporter Tobias von Rohr trifft auf seiner Wanderung Ueli Meier vom Amt für Wald beider Basel und unterhält sich mit ihm über das Eschensterben. (Screenshot: Telebasel)
Region

‹Vo Schönebuech bis Ammel›

Telebasel geht diesen Sommer unter die Wanderer: Es geht in 15 Etappen von Schönenbuch nach Anwil. Dabei entdecken wir, ganz wie es das Baselbieter Lied verspricht, das «schöne Ländli» auf dem Weg. Sehen Sie hier die Etappen 6 bis 10 der Wanderung.

Dabei verläuft die Route der Wanderung nicht nur auf verschlungenen Pfaden durch den Kanton Basel-Land, sondern auch durch den solothurnischen Teil der Nordwestschweiz, das Schwarzbubenland.

Dass unsere Sommerwanderung so stattfinden kann, verdanken wir unter anderem dem Verein Wanderwege beider Basel. Die Mitglieder sorgen für den Unterhalt und für eine lückenlose Signalisation des Wanderwegnetzes.

Etappe 6

Die sechste Etappe führt uns von der Hohen Winde über die Ulmethöchi nach Seewen. Die Wanderung erstreckt sich über 22 Kilometer und dauert etwa 6 Stunden. Der Start ist auf 1‘201 Meter über dem Meer und die Wanderung endet 662 Meter tiefer.

Auf der hohen Winde treffen wir Kurt Häner. Er ist der Präsident der SAC Sektion Hohe Winde. Diese Sektion des Schweizerischen Alpen-Clubs wurde vor 34 Jahren in Laufen gegründet und zählt bis heute 550 Mitglieder.

Seit dem 5-jährigen Jubiläum erinnert auf dem Gipfel der Hohen Winde der Gründungsstein an die Sektion. Den Namen entlieh sie von demjenigen Berg, der zusammen mit dem exakt gleich hohen Passwang (1204 m) die höchste Höhe in der Region Laufental-Thierstein erreicht. Im Interview erzählt uns Kurt Häner, was für Aktivitäten der Verein anbietet und wie er sich bis heute entwickelt hat.

Der Beitrag von der sechsten Etappe von der Hohen Winde nach Seewen:

Etappe 7

Auf der siebten Etappe wandern wir von Seewen nach Nuglar. Die Wanderung ist recht ausgeglichen, mit mehreren An- und Abstiegen, jedoch keinem grossen und anstrengenden Aufstieg. Mit etwa 15 Kilometern zählt sie zu den kürzeren Wanderungen auf unserer Reise durchs Baselbiet und dauert demnach nur etwa viereinhalb Stunden.

Ein See in Seewen. Dies klingt passend, jedoch gibt es diesen See nicht, oder besser gesagt nicht mehr. Bis im 16. Jahrhundert besass die Gemeinde einen eigenen See, der jedoch trockengelegt wurde, um neue Fläche für die landwirtschaftliche Nutzung zu gewinnen. In den letzten Jahren verstärkte sich aber der Wunsch nach einem grösseren Gewässer unter den Bewohnern. Wir treffen die Landschaftsarchitektin Karin Schwendimann in Seewen. Sie hat Ihre Bachelorarbeit dem Thema ‹Ein See für Seewen› gewidmet und wird uns erklären, warum die kleine Gemeinde einen See braucht.

Für alle Bierliebhaber ist der zweite Halt auf dieser Etappe von Interesse. In der alten Brennerei in Nuglar gönnen wir uns am Ende unserer Wanderung eine kleine Erfrischung. In dieser Braustube werden fünf verschiedene Schwarzbuebe Biersorten hergestellt. Der Inhaber Martin Klotz empfängt uns dort und erzählt uns alles Wissenswerte über seine schmackhaften Getränke.

Der Beitrag von der siebten Etappe von Seewen nach Nuglar:

Etappe 8

Die achte Etappe erstreckt sich von Nuglar über Frenkendorf bis nach Liestal. Ähnlich wie am Vortag geht die Wanderung etwa viereinhalb Stunden und ist 15 Kilometer lang. Mit insgesamt 600 Metern Aufstieg gehört sie zu den intensiveren Strecken.

Einen kleinen Ableger eines nationalen Nahrungsmittel-Giganten besuchen wir in Frenkendorf und zwar ist das die Regio Molkerei beider Basel. Die Molkerei gehört Emmi. Sie wurde 2011 modernisiert, nachdem die Nachfrage nach regionalen Produkten in der Bevölkerung wieder zugenommen hat. Aktuell werden in der Molkerei 3,6 Mio Kilogramm Milch aus der Region verarbeitet. Es werden Joghurt, Trinkmilch, aber auch Käse hergestellt. Der Betriebsleiter Martin Ineichen ermöglicht uns in einem kurzen Interview einen Einblick in die Regionale Milchverarbeitungszentrale.

Etappe 9

Die neunte Etappe startet in Liestal und führt zuerst zum Schleifenberg. Vo da geniessen wir die herrliche Aussicht vom Turm oberhalb des Stedtli. Von da führt der Weg weiter via Sissacherflueh nach Sissach. Die Etappe ist 13 Kilometer lang und dauert gut vier Stunden.¨

Wir erwandern auf dem Weg ein Sissacher Fabelwesen: Das Hützgüri lebt nordöstlich am Rand von Sissach. Das Fabelwesen geht jeweils am Tag nach Aschermittwoch in Sissach um. Das Sissacher Original und Mundartautor Heiner Oberer führt uns in die Welt der Sagengestalt ein.

Etappe 10

Die zehnte Etappe startet in Sissach und führt bis nach Reigoldswil. Sie dauert wieder etwas länger als die Etappe am Vortag, nämlich rund fünf Stunden. Die Etappe geht über 17 Kilometer, dabei sind rund 1200 Höhenmeter zu bewältigen.

Auf der Strecke besuchen wir das Schloss Wildenstein. Die einzige erhaltene Höhenburg des Baselbiets liegt südlich von Bubendorf in einem Seitental der Hinteren Frenke. Seit 1995 gehört das Schloss dem Kanton Basellandschaft.

Die Telebasel-Sommerserie ‹Vo Schönebuech bis Ammel› ab 4. Juli 2016 immer von Montag bis Freitag ab 18:40 Uhr. 

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In aller Kürze:

Telebasel wandert in 15 Etappen durch die Region.

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