Die Flaggen stehen bei der Dallas Cityhall auf Halbmast. (Keystone/AP Photo/Eric Gay)
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Erwartete Dallas eine grössere Katastrophe?

Der Attentäter von Dallas verfolgte nach Erkenntnissen der Polizei noch andere «zerstörerische» Projekte. Der 25-jährige Ex-Soldat Micah Xavier Johnson habe mit Sprengstoff experimentiert, das vorgefundene Material hätte «zerstörerische Auswirkungen» auf die Stadt Dallas und auf «den Norden von Texas» haben können, sagte Polizeichef David Brown am Sonntag, 10. Juli 2016.

Darauf deuteten unter anderem Eintragungen in seinem Tagebuch und die Sprengstofffunde in seiner Wohnung hin, sagte der Polizeichef der Stadt, David Brown, am Sonntag in einem Interview des Senders CNN.

Bei den Verhandlungen, die er mit der Polizei während der Phase seiner Umzingelung geführt habe, habe Johnson sich über die Polizei lustig gemacht, er habe gesungen und gefragt, wie viele Polizisten er getötet habe, sagte Brown weiter. Offenbar schon verletzt, habe er mit seinem Blut die Buchstaben «rb» an die Wand gemalt. Es sei nicht klar, was der Attentäter damit meinte.

Johnson hatte mit einem Gewehr fünf weisse Polizisten getötet und sieben weitere verletzt. Er plante nach den Erkenntnissen der Polizei einen Anschlag, lange bevor in der vergangenen Woche in Louisiana und Minnesota zwei Schwarze durch Polizeikugeln starben. Diese Vorfälle hätten aber wohl wie ein Auslöser für die Tat von Dallas gewirkt, sagte Brown.

(sda afp dpa)

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In aller Kürze:

Bei dem Attentäter von Dallas wurde Material mit zerstörerischer Auswirkung gefunden.

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